"Mad Man“ Jon Hamm im Interview: "Das Internet ist der neue Gerichtssaal"

"Mad Man“ Jon Hamm im Interview: "Das Internet ist der neue Gerichtssaal"
Der Serien-Star spricht über eine neue schräge Kinokomödie, seine Lebensrolle in der Serie „Mad Men“ und über das Internet als „neuer Gerichtssaal“.

Mit dem Ende der meisten Coronabeschränkungen ist auch eine Berufsgruppe wieder besonders umtriebig, die Jon Hamm nicht in den Kram passt. Sein Verständnis für Paparazzi hält sich in Grenzen. Aber dennoch konnte nichts die Freude des ehemaligen „Mad Men“-Darstellers trüben, als er seinen jüngsten Film „Corner Office“ präsentierte, in dem er einen zwanghaften Bürokraten spielt. Nach der Premiere in New York war er trotz des Blitzlichtgewitters gut drauf.

KURIER: Wie geht es Ihnen?

Jon Hamm: Mir geht’s wunderbar. Es ist wirklich großartig, endlich wieder in einem Kino zu sitzen und einen Film mit einem echten Publikum anzuschauen. Auch wenn der Film so schräg ist wie dieser!

Was hat Sie an der – wie Sie sagen – schrägen Story angezogen?

Ich war überglücklich, dass ich überhaupt wieder arbeiten durfte nach diversen Lockdowns, und dass es auch noch etwas so exquisit Seltsames war, machte es noch besser. Dabei kannte ich Regisseur Joachim Backs Arbeiten. Ich habe gewusst, dass er eine Sensibilität besitzt, die gemischt mit dieser Geschichte sehr gut funktionieren würde.

Vermissen Sie Don Draper, Ihre Rolle in „Mad Men“?

Er war sicher eine meiner besten Rollen, weil er so gut geschrieben war. Was hat ihn motiviert? War es Sex? Alkohol? Die Karriere? Wir haben sechs Jahre damit verbracht, es herauszufinden. Seinen inneren Kampf mitzuverfolgen, war schon sehr interessant.

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