Festivalleiterin Anna-Eva Köck & Architekt Gregor Schindler

Festivalleiterin Anna-Eva Köck & Architekt Gregor Schindler

© Apollonia Bitzan

Kultur

Vom fast geplatzten Traum eines eigenen Kulturfestivals

Lange Zeit war ungewiss, ob das Festival "Loess is More" wieder stattfinden kann - doch zahlreiche Spenden retteten die Veranstaltung

07/14/2022, 03:01 PM

Von Anne Fliegel

Nachdem den Initiator:innen des kleinen Kulturfestivals "Loess is More" klar geworden war, dass die √∂ffentlichen F√∂rderungen f√ľr eine weitere Veranstaltung in urspr√ľnglicher Form nicht ausreichen w√ľrden, riefen sie zu einer Crowdfunding-Kampagne auf. Bis Anfang Mai konnten auf der Internetplattform verschiedenste Angebote wie 4-G√§nge-Men√ľs, Weine oder Geschirr erworben und dadurch gleichzeitg das Festival unterst√ľtzt werden. Bis Mitte Mai wurden knapp 17.000‚ā¨ dadurch gesammelt.

Schauspielerin Eva-Maria Köck und Architekt Gregor Schindler renovierten letztes Jahr den historischen Lösshof und bauten ihn zu einer Kulturstätte um. Das Gebäude befindet sich in Großriedenthal zwischen Krems und Tulln, knapp 25 Autominuten von Wien entfernt. Im Sommer letzten Jahres organisierten die beiden zum ersten Mal die zehntägige Kulturveranstaltung "Loess is More".

Von Lesungen und Gastspielen bis hin zu Blasmusik

Von 28. Juli bis 7. August sind K√ľnstler:innen der heimischen Theater- und Musikszene zu sehen. Das Programm ist vielf√§ltig und reicht von dem Live-H√∂rspiel "Die Hochzeit" von Marc Carnal √ľber diverse Konzerte bis hin zu Gastspielen von Gerald Votava, Max Simonischek und Grischka Voss. F√ľr Kinder wird ein eigenes Theaterst√ľck aufgef√ľhrt und die Workshopreihe "L√∂sskindl" angeboten. Auch eine abwechslungsreiche Gastronomie ist vorhanden - inklusive traditionellem Fr√ľhshoppen mit Blasmusik w√§hrend der Vernissage von Alfred Bachlehner.

"Es wird mystisch"

Das Kernst√ľck ist die Theater-Film-Eigenproduktion "L√ĖSS", die sich mit gro√üen Problemen wie dem Klimawandel besch√§ftigt, aber auch lokale Themen behandelt. Regie, Text und Konzeption stammt von Klara Rabl, den filmischen Teil drehte Kameramann Oliver Indra. ‚ÄěEs wird mystisch, √ľberraschend, aber auch lustig‚Äú, sagt Festivalinitatorin Anna-Eva K√∂ck.

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