Juan Diego Flòrez im Wiener Konzerthaus: Die unerreichbare Leichtigkeit des Gesangs
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© Wiener Konzerthaus / Andrea Humer
Juan Diego Flòrez kam mit dem von ihm ins Leben gerufenen Jugendorchester der Sinfonía por el Perú nach Wien – und sang phänomenal.
Von Susanne Zobl
Mit silbern gleißendem Furor erhebt Juan Diego Flòrez seine Stimme, fordert die Freunde zur Rache auf.
Es gilt Rache an Romeo, dem Montague, zu nehmen. Die Töne vibrieren, das vokale Feuer flammt auf und changiert in eine sanfte Wärme, wenn er mit „L’amo tanto“ seine Liebe zu Julia bekennt.
Der gebürtige Peruaner lässt zu Beginn seines Solo-Abends im Wiener Konzerthaus mit der Arie des Tebaldo aus Vincenzo Bellinis „I Capuleti ed I Montecchi“ hören, dass er in seinem Fach unerreichbar und bei diesem Komponisten ganz in seinem Element ist.
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