Hokusais Meisterwerke - von Wellen und Mangas

Der Künstler wurde durch sein Bild "Die große Welle vor der Küste bei Kanagawa" posthum berühmt. Eine Ausstellung in Berlin zeigt sein Gesamtwerk.

In der großen Hokusai-Retrospektive im Berliner Martin-Gropius-Bau werden die vielseitigen Meisterwerke des Japaners, der im 18. und 19. Jahrhundert künstlerisch tätig war, ausgestellt.

Klicken Sie sich durch die Bilder...

Bild: "Die große Welle vor der Küste bei Kanagawa" aus der Serie "36 Ansichten des Berges Fuji" (um 1831). Der 1760 geborene, lange als Holzschnittkünstler tätige Künstler wurde erst Jahre nach seinem Ableben berühmt. 

Bild: Ôji (um 1801) Seinen posthumen Erfolg hat er den jüngsten Tsunami-Katastrophen zu verdanken, was einen bitteren Nachgeschmack hinterlässt.

Bild: Die große Welle vor der Küste bei Kanagawa - aus der Serie 36 Ansichten des Berges Fuji (um 1831) Der japanische Künstler, der im Jahr 1849 im Alter von 89 Jahren starb, malte aber nicht nur das Meer in seinen verschiedenen Stimmungen.

Bild: "Die Insel Tsukudajima in der Provinz Musashi" aus der Serie "36 Ansichten des Berges Fuji" (um 1831) Wie vielschichtig das Gesamtwerk des Künstlers ist, zeigt die Ausstellung in Berlin. Hokusai hat im Rahmen seines Künstler-Lebens auch oft seinen Namen gewechselt – an die 30 Mal. 

Bild: Album mit zehn Malereien (um 1834) In ähnlich unterschiedlichen Stilen und Spielarten kommen auch seine Kunstwerke daher.  

Bild: Bambus und Windenblüten (um 1807-13) Mit 50 Jahren fertigte er seine ausgereifteste Bildserie an: "36 Ansichten des Berges Fuji". Darin konnte Hokusai alles unterbringen, was er sich in den fünf Jahrzehnten zuvor künstlerisch angeeignet hatte. 

Bild: Der Suwa-See in der Provinz Shinano aus der "Serie 36 Ansichten des Berges Fuji" (um 1831) In seinen Manga-Büchlein hielt er ab 1812 alle Einfälle der Kategorie "etwas ohne Absicht malen" fest: Das nämlich bedeutet Manga. 

Bild: Onikojima Yatarô und Saihôin Akabôzu (um 1830) Hokusai war also auch einer der ersten Künstler, der den Begriff "Manga" populär machte.

Bild: Kohada Koheiji - aus der Serie "Hundert Erzählungen" (um 1831) Die Hokusai-Mangas sind Skizzen, die in insgesamt 15 Bänden veröffentlicht wurden und keine zusammenhängende Geschichte erzählen, sondern Momentaufnahmen der japanischen Gesellschaft und Kultur während der späten Edo-Zeit darstellen. Edo ist der frühere Name der japanischen Hauptstadt Tokio.

Bild: Fischer am Strand (um 1818) Das wirklich sehr sehenswerte, beeiendruckende wie vielfältige Gesamtwerk von Hokusai ist noch bis 24. Oktober im Martin-Gropius-Bau in Berlin zu sehen. 

Bild: "Der Ono-Wasserfall an der Kisokaidô" aus der Serie "Reise zu den Wasserfällen in den verschiedenen Provinzen" (um 1833).
(kurier / mawe) Erstellt am
Posts anzeigen
Posts schließen
Melden Sie den Kommentar dem Seitenbetreiber. Sind Sie sicher, dass Sie diesen Kommentar als unangemessen melden möchten?