Hilde Dalik zeigt viel Haut in "Traumnovelle"

Bilder: Alexander Pschill und Hilde Dalik bilden das kriselnde Ehepaar in der Bühnenversion von Schnitzlers Novelle im Theater an der Josefstadt.

Hilde Dalik und Alexander Pschill spielen in der Josefstädter "Traumnovelle" das Paar Alva und Ferenc, das sich schrittweise von einander entfremdet.

Zum Durchklicken ... In Schnitzlers Original hieß Ferenc noch Fridolin ... ... und Alva hieß Albertine. Die "Traumnovelle" von Arthur Schnitzler erschien 1925 kapitelweise in der Berliner Modezeitschrift "Die Dame". Die erste Buchausgabe kam 1926 heraus. Auf der Bühne des Theaters in der Josefstadt: Oliver Huether, Hilde Dalik als sexuell unterforderte Alva, Siegfried Walther (v. li.). Der Schweizer Dramatiker und Regisseur Igor Bauersima dramatisierte Schnitzlers Tiefenpsychologie-Diplomarbeit "Traumnovelle" für die Josefstadt.

Bild: Michael Dangl und Alexander Pschill Mann und Frau begegnen real und/oder im Traum ihren verdrängten sexuellen Obsessionen – und natürlich Tod und Gewalt. Ihre Beziehung wird das kaum überstehen. Durch Stanley Kubricks Verfilmung "Eyes Wide Shut" wurde der Schnitzler-Stoff 1999 auch einem weltweiten Kinopublikum bekannt. Dabei setzte der Meisterregisseur auf den Auftritt des damals kriselnden Ehepaars Tom Cruise und Nicole Kidman, was dem Film enorme Publicity verschaffte. Kubrick starb nur wenige Tage nach Fertigstellung des Filmschnitts.

Bild: Maskenspiel in der Josefstadt Die Kostüme (Johanna Lakner) beim Maskenball der "Traumnovelle". Die Josefstädter Version hatte am Donnerstag Premiere.

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(KURIER.at / tem) Erstellt am
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