© APA

Harry Potter
02/03/2014

Rowling zweifelt an Beziehung von Ron und Hermine

J.K. Rowling habe ihre Entscheidung "aus sehr persönlichen Gründen getroffen, nicht wegen der Glaubhaftigkeit".

Harry Potter"-Autorin J.K. Rowling (48) und Schauspielerin Emma Watson (23) haben ihre Zweifel an der Haltbarkeit der Beziehung der Charaktere Hermine und Ron. Die beiden hätten in der Realität wohl irgendwann eine Paartherapie gebraucht, sagte Rowling dem Magazin "Wonderland". "Ich habe diese Entscheidung aus sehr persönlichen Gründen getroffen, nicht wegen der Glaubhaftigkeit", sagte Rowling.

Die schlaue Hermine und der tollpatschige Ron sind die besten Freunde von Zauberschüler Potter in den Büchern und Filmen. Sie sind extrem verschieden, kommen aber im letzten Band zusammen und werden als glückliches Ehepaar mit Kindern gezeigt.

Auch Watson, die in den Potter-Filmen Hermine spielt, ist nicht überzeugt, dass die Beziehung lange gehalten hätte. "Ich weiß, dass es auch Fans gibt, die das wissen und sich wundern, ob Ron sie wirklich hätte glücklich machen können", wurde Watson in der "Sunday Times" zitiert. Watson hat seit Ende der Potter-Serie 2011 ihre Schauspielkarriere in Filmen wie "The Bling Ring" oder "My Week with Marilyn" fortgesetzt.

Hinter den Kulissen

Welche Paarkonstelation hätten Sie sich gewünscht?

Harry Potter und die Liebe

Wir haben es gewusst. Und jetzt ist es amtlich: Das Ende von Harry Potter ist falsch.

Ron kriegt Hermine? Nie! Im! Leben!

Tausende Seiten Harry Potter dies und Harry Potter das, und am Ende: Ron und Hermine statt Harry und Hermine.

(Keine Missverständnisse: Ron, der liebenswürdige Tollpatsch und spätberufene Zornbinkel, ist super.)

Aber jetzt hat es auch Potter-Autorin Joanne K. Rowling zugegeben: Hermine passt besser zu Harry, sagte sie in einem Interview.

Und Ron und Hermine brauchen sicher irgendwann eine Paartherapie, so Rowling.

Egal? Mitnichten! Rowling rührt hier schon ein wenig an den Grundfesten der Beziehung zwischen Autor und Publikum. Da denkt man sich beim Lesen, das gehört schon so, wie es da steht, und dann – ist alles anders. Wem soll man da noch was glauben?

Und: Muss man da überhaupt noch etwas glauben? Kann man alles hinterfragen?

Der süße Schmerz am Ende von „Casablanca“ – vielleicht ein Regiefehler? Ist DiCaprio in „Titanic“ doch nicht ertrunken? Hat Frodo den Ring behalten? Wenn wir schon dabei sind: Das Ende von „Twilight“ ist auch falsch.

Die nimmt den kalten Edward und nicht den heißen Jacob? Geh, bitte.

Ach, Frau Rowling. Nicht nur Ron und Hermine sind jetzt unglücklich.

eine Newsletter Anmeldung Platzhalter.

Wir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.

Jederzeit und überall top-informiert

Uneingeschränkten Zugang zu allen digitalen Inhalten von KURIER sichern: Plus Inhalte, ePaper, Online-Magazine und mehr. Jetzt KURIER Digital-Abo testen.