Freddie Mercurys 65er: The Show Must Go On

Freddie Mercury wäre am 5. September 2011 65 Jahre alt geworden. Er schrieb mit Queen Musikgeschichte und Songs für die Ewigkeit. 1991 starb er an den Folgen von Aids.

Am 5. September würde Freddy Mercury seinen 65. Geburtstag feiern. Der britischer Sänger, der 1991 an den Folgen der Immunschwächekrankheit Aids starb, erschuf in seiner Karriere Songs für die Ewigkeit. Man denke nur an "We Are the Champions", der Song, der nach fast jeder Sportveranstaltung durch die Stadien und Sportstätten der Welt hallt. Freddie Mercury wurde als Farrokh Bulsara in Sansibar-Stadt geboren. Bereits in der Schule, die St. Peter`s School in Mumbai (Indien), lernte er Klavier spielen und sang im Schulchor. Als es 1964 zu einer gewalttätigen Revolution gegen den Sultan von Sansibar kam, flüchtete Freddie Mercury mit seinen Eltern und seiner jüngeren Schwester nach London. Dort studierte er zwischen 1966 und 1969 Grafikdesign im Ealing College of Art und schloss es mit einem Diplom ab. 
Nach einigen Gastspielen in diversen Bands, schlossen sich 1970 Brian May, Roger Taylor und Mercury zu einer gemeinsamen Band zusammen, die Mercury auf den Namen ... Queen taufte. Ebenfalls kreierte er das Logo der Band. 1971 war die Band mit Bassist John Deacon komplett. Kurz nach der Gründung von Queen legte sich Mercury auch den Künstlernamen "Freddie Mercury" zu. Brian May sagte einmal, der Name hätte einen Bezug zum Song "My Fairy King" indem es heißt: "Mother Mercury, look what they`ve done to me, I cannot run I cannot hide." Daraufhin soll Freddie gefragt worden sein, ob es sich dabei um seine Mutter handeln würde. Freddie antwortete darauf: "Yes, and from now on I`ll be Freddie Mercury."

Bild: Roger Taylor, Brian May, Roger Taylor, Freddy Mercury Die Band nahm ebenfalls 1971 die erste Demo mit fünf Songs, die später auch auf dem ersten Album erscheinen sollten, auf. 1973 durften sie erstmals an einer BBC-Session für John Peels Radiosendung "Sounds of the `70s" teilnehmen. Im gleichen Jahr erschien auch ihr erstes Album "Queen". Kurz darauf im Jahr 1974 das Album "Queen II", dass Platz Fünf der britischen Charts erreichte. Mit der Single "Bohemian Rhapsody" schafften sie es 1975 erstmals an die Spitze der Charts, auf der sie sich neun Wochen behaupten konnten. Während Mercury mit der Band immer erfolgreicher wurde, ging es auch in seinem Privatleben rund. "Liebe ist für mich wie russisches Roulett" pflegte er zu sagen. Es sollte sich erst später zeigen, wie recht er mit dieser Aussage haben sollte.

Bild: Mercury bei einem Konzert 1978 In den 1970er Jahren lebte er lange Zeit mit Mary Austin zusammen, mit der er auch nach der Beziehung eng befreundet war. Grund für die Trennung war Mercurys Bekenntnis zur Homosexualität, ...

Bild: Mercury bei einem Konzert 1978 ... die er besonders an seinem Zweitwohnsitz München offen und intensiv auslebte. In den 1980er Jahren teilte er sich zeitweise eine Wohnung mit der österreichischen Schauspielerin Barbara Valentin, mit der er exzessiv durch die Schwulenclubs von München zog. Zwischen 1985 und 1991 lebte er mit Jim Hutton zusammen. Mercury war bekannt für seine exzentrische Bühnenshow. Auch in den Videos hatte er keine Scheu, seinem Ruf gerecht zu werden. Eines der bekanntesten Videos ist "I Want To Break Free", für das sich die ganze Band in Frauen verwandelte. Neben der Band Queen, mit der er Hymnen wie "We Will Rock You", "Another One Bites the Dust", "Don`t Stop Me Now", "Bohemian Rhapsody" oder "We Are the Champions" schuf, war Mercury auch auf Solopfaden unterwegs. 1985 erschien sein Solodebüt "Mr. Bad Guy" und bescherte ihm Platz sechs in den britischen Charts. Ein Traum von Mercury war es, gemeinsam mit ... ... Montserrat Caballé aufzutreten. Diesen Traum erfüllte er sich 1987 in Ibiza. Gemeinsam mit ihr sang Mercury auch den Song "Barcelona", der zur Erkennungsmelodie der Olympischen Sommerspiele in Barcelona gewählt wurde, ein. 1988 veröffentlichten die beiden zusammen das Album "Barcelona". Gesundheitlich ging es mit Mercury immer weiter bergab. Zwar verheimlichte er seine HIV-Infektion, aber die Krankheit wurde immer deutlicher sichtbar. Am 23. November 1991 veröffentlichte Mercury eine Stellungnahme, in der er zugab, an Aids erkrankt zu sein. Einen Tag später starb er um 19:00 Uhr in seinem Haus in London im Alter von 45 Jahren an einer Lungenentzündung.

Bild: Das angeblich letzte Foto von Freddie Mercury Zahlreiche Ehrungen wurden ihm bisher zu Teil. So steht eine Statue von ihm in Montreux, seine Wachsfiguren schmücken einige Madame Tussauds, bei der "Freddie for a Day"-Aktion wird ihm alljährlich Respekt gezollt und für die "Mercury Phoenix Trust" Wohltätigkeitsorganisation Geld gesammelt. Der Rolling Stone führt Freddie Mercury auf Platz 18 der besten Sänger aller Zeiten.

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(KURIER.at / moe) Erstellt am
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