Neue Werke von Sebastian Meise und Pia Hierzegger sind im Entstehen
Pia Hierzeggers Arbeit an ihrer Verfilmung von Tonio Schachingers Roman "Nicht wie ihr" wird vom Filmfonds Wien gefördert.
Sebastian Meise arbeitet nach seinem in Cannes uraufgeführten Erfolgswerk "Große Freiheit" mit "Empire of Sentiment" am nächsten historischen Stoff, bei dem es um die Geschichte des Sklaven Jacob Wainwright geht, der die Leiche des Entdeckers David Livingstone nach London bringen will, um so seine Freiheit zu erlangen. Die majoritäre Koproduktion der Wiener FreibeuterFilm ist eines von zahlreichen Vorhaben, das in der ersten Jahressitzung des Filmfonds Wien bedacht wurde.
Insgesamt gab es dabei Zusagen für acht Herstellungen von Kinofilmen sowie acht Projektentwicklungen, wobei insgesamt Mittel von gut 3,56 Mio. Euro zugesagt wurden. Darunter findet sich bereits das nächste Werk des Regieduos Tizza Covi und Rainer Frimmel, das erst im Februar bei der Berlinale "The loneliest man in town" zur Weltpremiere brachte. In "Hier ist die Nacht" erzählen die beiden die Geschichte von Daniel, der nach langem Gefängnisaufenthalt im Hausarrest ein neues Leben beginnen möchte.
Neues von Hierzegger, Moder und Prochaska
Auch Johanna Moder - 2025 mit "Mother's Baby" im Berlinale-Wettbewerb vertreten - kann sich freuen, wird doch ihr neues Projekt "Blinde Kuh" unterstützt, in dem sich die Filmemacherin der Krise der Landwirtschaft widmet. Multitalent Pia Hierzegger arbeitet nach ihrem Regiedebüt "Altweibersommer" an der Verfilmung von Tonio Schachingers Roman "Nicht wie ihr" über einen Fußballstar in der Krise, wobei das Vorhaben ebenso bedacht wurde wie die Komödie "Italien oder non mio esolo", in der Thomas Stipsits den abgehalfterten Schlagersänger Ricky unter der Regie von Erfolgsregisseur Daniel Prochaska spielt.
Neben der Unterstützung weiterer Vorhaben gab es überdies zahlreiche Zusagen zu Projektentwicklungen, die von neuen Filmen von Sudabeh Mortezai ("Stella"), Ruth Mader ("Vater und Sohn") oder Clara Stern ("Abrissbirne") bis hin zu Serien wie "Der Tod ist ein Wiener" von Carlos Irmscher und Sebastian Kempf reichen. Und im Dokumentarsektor können Gabriele Kranzelbinder und Mirjam Unger die Ballettgeschichte "Unlock the Dance" und Barbara Weissenbeck und Susanne Wolf die Biodoku "Alma Rosé" weiterverfolgen.
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