Kultur
21.06.2018

Festwochen 2018: Weniger Besucher, höhere Auslastung

In seiner letzten Festwochen-Spielzeit legte Tomas Zierhofer-Kin weniger Karten auf - und hatte 27.000 Besucher weniger.

Die zweite und damit nach seiner Vertragsauflösung zugleich letzte Ausgabe der Wiener Festwochen unter Intendant Tomas Zierhofer-Kin hat in fünf Wochen 101.044 Besucher angezogen. Das gab das Festival am Donnerstag bekannt. In der Saison Zierhofer-Kin 1 hatte man noch 128.630 Gäste gezählt. Allerdings stieg die Auslastung dank einer geringeren Zahl an Veranstaltungen von 82,51 auf 87,2 Prozent.

Für 24 Vorstellungen mit Kaufkarten wurden heuer 35.121 Tickets aufgelegt (nach 41.646 im Vorjahr). 29.844 wurden davon ausgegeben (nach 34.363 in der ersten Saison unter Zierhofer-Kin). Hinzu kommen 6.090 Karten für die Installation „micro | macro“, was die Gesamtzahl auf 35.934 Karten steigert.

Zusätzlich zu den kostenpflichtigen Events gab es neun Produktionen bei freiem Eintritt mit 50 Einzelveranstaltungen, was 63.126 Menschen annahmen. Alleine die Eröffnung am Rathausplatz am 11. Mai zog dabei 48.000 Zuschauer an - nach 45.000 Gästen im Jahr davor. Hinzu kommen 1.984 Personen bei Publikumsgesprächen, Einführungen und ähnlichem, was dann in Summe die vermeldeten 101.044 Festwochen-Besucher ergibt.

Zum Vergleich: In der letzten Saison von Markus Hinterhäuser 2016 zählte man 112.700 Besucher, gab aber keine Information zur Auslastung an. Im Jahr davor verbuchte man insgesamt 212.200 Besucher (hier wurde auch das Sommernachtskonzert der Wiener Philharmoniker als Eröffnung miteingerechnet) sowie eine Auslastung von 91,71 Prozent.