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Belgien
12/26/2014

Holzbalken zu schwach, oder: Die Grenzen der Kunst

Die Installation in Mons, der europäischen Kulturhauptstadt 2015, brach vermutlich wegen eines Materialfehler zusammen.

Der Einsturz eines riesigen Freiluft-Kunstwerkes in der künftigen europäischen Kulturhauptstadt Mons ist nach ersten Erkenntnissen durch einen Materialfehler verursacht worden. "Es scheint, dass einer der tragenden Holzbalken zu schwach gewesen ist - entgegen der ganzen technischen Untersuchungen, die von den Ingenieuren gemacht wurden", so der Künstler Arne Quinze zur Zeitung Le Soir (Freitag).

Nach den Aufräumarbeiten solle mit der Reparatur der Installation begonnen werden. Der Schaden sei kleiner, als es Bilder von der Unglücksstelle im Zentrum der belgischen Stadt vermuten ließen, sagte Quinze.

Die 85 Meter lange und 16 Meter hohe Installation mit dem Namen "The Passenger" war am 24. Dezember teilweise eingestürzt. Verletzt wurde niemand. Eine endgültige Entscheidung über die Zukunft des Kunstwerkes sollen nun unabhängige Gutachter fällen. Sollte aus Sicherheitsgründen doch ein Abriss angeordnet werden, wäre dies ein harter Schlag für Mons. Die Installation gilt als eine der Hauptattraktionen der europäischen Kulturhauptstadt 2015.

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