Gaia Petrone (Angelina) und Andrew Owens (Don Ramiro)

© Theater an der Wien/Armin Bardel

Ein "Best of" zum Kennenlernen der "Cenerentola"
11/28/2013

Ein "Best of" zum Kennenlernen der "Cenerentola"

Amüsante Inszenierung einer musikalisch vereinfachten Fassung von Gioachino Rossinis "La cenerentola".

Bei der zweiten Aufführung von Gioachino Rossinis „La cenerentola“ in der Kammeroper am Mittwoch wurde zum einen angesagt, dass der erkrankte Igor Bakan zwar szenisch agiere, für ihn aber an der Bühnenseite Giulio Mastrototaro singen werde. Zum anderen wurde auch gleich die Intention der Produktion unters Publikum gebracht: Man habe sich vor allem um eine kind- beziehungsweise familiengerechte Umsetzung bemüht.

Im Grunde genommen haben wir es mit einer vereinfachten Fassung des Rossini’schen Aschenputtels zu tun. Rezitative und Chorszenen wurden weitgehend gestrichen. Dafür gibt es die neu geschaffene Erzählerfigur des Luna (Alexander Waechter). Eine Idee, die zwar für einige Pointen sorgt, aber im Widerspruch zum musikalischen Fluss des Werkes steht.

Amüsant ist die Inszenierung von Jasmin Solfaghari allemal. Vor allem wegen des höchst engagierten Jungen Ensembles des Theater an der Wien. Allen voran Gaia Petrone als selbstbewusste Titelheldin. Bei den Herren konnte vor allem Mastrototaro überzeugen. Die Leistung des Wiener KammerOrchesters unter Konstantin Chudovsky ist durchaus ausbaufähig. Für ein erstes Kennenlernen durchaus empfehlenswert.

KURIER-Wertung:

Von Marion Eigl

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