© Disclosure

Beat Boat
08/27/2013

Disclosure: Im 4/4-Takt über die Donau

Das britische Dancepop-Phänomen über Beats im Hotelzimmer, ihre Auftritte in Linz und Wien.

Seit der Veröffentlichung ihres Debütalbums "Settle" hat das Dancepop-Brüderpaar Disclosure keine Zeit verschwendet: "Wir haben direkt nach unserer US-Tour mit Festivals weitergemacht", sagt der ältere der Lawrence-Brüder, Howard. "Wir waren halt ziemlich beschäftigt."

Dieses Engagement hat sich für Howard auch ausgezahlt: "Die Shows wurden besser und besser. Die Stimmung stieg und stieg. Das Publikum hat die Songs glatt mitgesungen."

Arbeitet ihr an neuem Material, wenn ihr unterwegs seid?
Howard Lawrance: Ein bisschen hier und da, aber nichts wirklich Ausgefeiltes. Wir haben einfach keine Zeit. Wenn doch mal etwas Freizeit bleibt, schlafen wir meistens, da wir die ganze Zeit nur unterwegs sind. Wir warten ständig darauf, dass mal richtig Ruhe ist, was einfach nie passiert ...

Ihr macht es also nicht wie Rihanna und nehmt auf der Tour den nächsten Song auf?
Nein, das geht nicht. Da geht es nicht nur darum, dass wir uns gemeinsam am selben Ort aufhalten. Wir brauchen das Equipment, das wir zum Aufnehmen gewohnt sind und können nicht einfach im Hotelzimmer einen Beat herzaubern.

Werdet ihr für die nächste Platte wieder mit den gleichen Vokalisten arbeiten?
Ich habe beschlossen, auf zwei der Tracks selbst zu singen und das klappt sehr gut, besonders live, da das ein weiteres Element einbringt. Daher werden wir das auf jeden Fall wiederholen, wenn nicht sogar ausbauen. Das nächste Feature wird also definitiv anders.

Vorher spielt ihr noch auf dem Red Bull Beat Boat – am 28. September in Linz, am 30. September in Wien
Das wird großartig. Bei Gigs auf Booten ensteht generell eine sehr einzigartige Atmosphäre. Das haben wir vor kurzen beispielsweise bei einer Show in Kroatien erlebt. Oder am “Holy Ship” – das ist eine Rave-Kreuzfahrt bei den Bahamas – im Jänner, das war absolut verrückt (lacht).

Es ist ja nicht euer erster Österreich-Gig dieses Jahr: Ihr wart im April beim Snowbombing in Mayrhofen. Wie fühlen sich zwei Jungs vom Flachland in den Alpen?
Wahnsinn, wie schön die Berge waren. Wir hatten dort ein Foto-Shooting und wurden dafür auf den Berg gebracht. Solche Momente gibt´s bei uns nicht oft – also die Gelegenheit, mal kurz richtig auszuspannen. Ich war nur etwas sauer, dass wir nicht zum Skifahren oder Snowboarden gekommen sind – auch wenn ich nichts davon kann (lacht).

TIPP: Das Red Bull Beat Boat mit Disclosure und Klangkarussell wird am 28. August im Linzer Handelshafen und am 30. August in der Wiener Marina (neben Praterbrücke) anlegen. Wie man zu Karten kommt, können Sie hier nachlesen.

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