Die Top-Verdiener der Unterhaltungs­bran­che

Ein hierzulande relativ unbekannter Comedian belegt Platz 1 des Forbes-Rankings. Das sind die Top-Ten der männlichen Schwerverdiener in der Entertainmentbranche.

Nur ein Musiker und ein Schauspieler schafften es in die Top-Ten der bestverdienenden Männer in der Entertainmentbranche. Den ersten Platz belegt ein in Europa relativ unbekannter Comedy-Star, der 2010 stolze 130 Millionen Dollar verdiente. Aber der Reihe nach: 

Das sind die Top-Verdiener im Unterhaltungsgeschäft ... Platz 10: Tiger Woods

Auch nach seinen außerehelichen Affären, die in der Presse ausgeschlachtet wurden, ist Golfer Tiger Woods der bestbezahlte Athlet der Welt - mit 75 Millionen Dollar, die er von Mai 2010 bis Mai 2011 verdiente (Forbes rechnen für ihr Ranking alle Einnahmen von Mai 2010 bis Mai 2011 mit ein). Der Erstplatzierte im Forbes-Ranking verdiente aber doppelt so viel wie der Ausnahme-Golfer. Platz 9: Howard Stern

Wer hätte gedacht, dass man als Radio-Moderator zum Multi-Millionär werden kann? Der Exzentriker Howard Stern hat einen 5-Jahres-Deal mit SiriusXM satellite radio unterzeichnet. Das brachte dem Radio-Star 76 Millionen Dollar in den letzten 12 Monaten. Platz 8: Leonardo DiCaprio

Angeblich wird er von vielen Kollegen für seine "Wurschtigkeit" im Bezug auf seine Schauspielkarriere bewundert. Noch nie habe er Sorge gehabt, keine Rollenangebote mehr zu bekommen oder nicht mehr gefragt zu sein. Er mache das, worauf er Lust hat, so Kollegen wie Kate Winslet. Die lockere Art und die Blockbuster "Inception" und "Shutter Island", die gemeinsam mehr als eine Milliarde Dollar einspielten, brachten Leo laut Forbes 77 Millionen Dollar. Platz 7: Dr. Phil

Oprah Winfrey brachte ihn ins Fernsehen und machte ihn berühmt. Der Psychologe hat seine eigene Fernsehshow "Dr. Phil", die als einzige Talk-Show mit der von Oprah quotentechnisch mithalten konnte. Gemeinsam mit seinem Sohn produziert er nun auch die Spin-Off-Show "The Doctors". Damit verdiente Dr. Phil, der 2005 zu einem der Greatest Americans gewählt wurde, 80 Millionen Dollar von Mai 2010 bis Mai 2011. Platz 6: James Patterson

20 Bestseller hat Patterson - mit Hilfe einer Menge Co-Autoren - alleine im Jahr 2010 produziert. Der Autor schreibt Krimis wie am Fließband mit Helden wie Alex Cross und Lindsay Boxer. Der Spiegel bezeichnete ihn als "erfolgreichsten Schriftsteller der Welt", weil er 2010 mehr Bücher als Dan Brown , Stephen King, Tom Clancy und John Grisham zusammen verkauft hat. 84 Millionen Dollar sollen damit in den letzten 12 Monaten auf seinem Konto gelandet sein. Platz 5: Simon Cowell

In die Top-Fünf der schwerverdienenden Männer im Unterhaltungsgeschäft schaffte es "X-Factor"-Juror Simon Cowell. Im Herbst gibt's eine neue Staffel der Sendung. Der König der Casting-Shows war auch bei "American Idol" und "Pop Idol" als strenger Juror im Einsatz. Jetzt konzentriert er sich aber nur noch auf "X-Factor", eine Show, die von seiner Firma entwickelt und weltweit verkauft wurde. Der Engländer verdiente sich damit eine goldene Nase und in den letzten Monaten satte 90 Millionen Dollar. Platz : Elton John

Er ist der einzige Musiker in der Forbes-Liste: 204 Millionen Dollar nahm er mit seiner Tour ein. Der Neo-Papa hat 100 Millionen in den letzten 12 Monaten verdient. Platz 3: Steven Spielberg

Wie ein Multi-Millionär sieht Steven Spielberg in seinem Sport-Look mit Baseball-Cap nicht gerade aus, doch der legendäre Regisseur verdient sensationell und das schon über Jahrzehnte hinweg - man denke an Filmhits wie "E.T", "Jurassic Park", "Indiana Jones", "Minority Report" und noch viele mehr. Viel Geld verdient Herr Spielberg aber auch durch seine Produzenten-Tätigkeit wie für "Transformers 3", "Super 8" oder "Cowboys and Aliens". Von Mai 2010 bis Mai 2011 soll er 107 Millionen Dollar verdient haben. Seine neuen Filme "War Horse" und "Die Abenteuer von Tin Tin" stehen schon in den Startlöchern und laufen noch heuer in den Kinos an. Platz 2: Jerry Bruckheimer

In Hollywood führt kein Weg an dem Erfolgsproduzenten vorbei. Was Bruckheimer anfasst, scheint zu Gold zu werden. So ist er für die "Fluch der Karibik"-Saga verantwortlich und im TV-Geschäft als ausführender Produzent aller "CSI" Serien bekannt. 2009 hat er außerdem die Firma Jerry Bruckheimer Games Inc. gegründet und entwickelt nun auch Video-Spiele. In den letzten 12 Monaten ist er laut Forbes um 113 Millionen Dollar  reicher geworden. Platz 1: Tyler Perry

Hierzulande ist Tyler Perry nur mäßig bekannt, doch in den USA ist er vor allem bei Afroamerikanern ein Super-Star. Der amerikanische Comedian Tyler Perry ist der Top-Verdiener in der Entertainmentbranche. Als Produzent, Regisseur, Star und Autor der Filme um die Kultfigur Madea hat der Afroamerikaner von Mai 2010 bis Mai 2011 rund 130 Millionen Dollar (rund 95 Millionen Euro) verdient. Nächstes Jahr wird er Alex Cross in der Kinoadaption der James Patterson-Krimireihe rund um den Polizisten und Psychologen spielen - dadurch wird er vermutlich auch bald in Europa größere Bekanntheit erlagen.
(KURIER.at / mich) Erstellt am
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