© BB-Promotion

Kultur
08/05/2012

"Die Schöne und das Biest" kommt nach Wien

Das Musical "Die Schöne und das Biest" ist ein bezauberndes Spektakel für Augen, Ohren und Herz. Ende November kommt es auch nach Wien.

Neben tanzenden Löffeln, Messern und Gabeln, riesigen, bemalten Tellern, die sich würdevoll verneigen, Servietten-Soubretten und quirliger Dienerschaft  illustrieren der sprechende Kerzenleuchter Lumière, die hektische Kaminuhr Herr von Unruh und die singende Teekanne Madame Pottine das bunte Treiben. Außerdem ein Ungeheuer, das eigentlich ein verwunschener Prinz ist, ein schönes und kluges Mädchen, dessen etwas kauziger Erfinder-Vater eines Tages im Wald verschwindet, und ein eifersüchtiger Macho-Jäger, der keine Niederlage ertragen kann – das ist der Stoff zum Träumen und Lachen...

Aufwendige Inszenierung

In der patinierten Semperoper in Dresden wird im Sommer traditionell Musical gespielt: "Die Schöne und das Biest" (vom 29.11. bis 16.12. in Wien) tönt  stimmungsvoll bis ohrwürmig. Piroschka-Charme. Zu sehen ist dabei keine schnöde Tourneeproduktion, sondern eine mit 21 Musikern, 41 Darstellern, davon 15 Solisten, sowie Technik und Crew sehr aufwendige deutschsprachige Inszenierung des renommierten  Budapester Operetten- und Musicaltheaters. Und das hat bekanntlich schon mit den Vereinigten Bühnen Wien u. a. "Elisabeth", "Mozart!" und "Rudolf" auf die Bühne gebracht.

"Wir haben ,Die Schöne und das Biest’ in Ungarn bereits mehr als 300 Mal aufgeführt", sagen nach der Aufführung mit Piroschka-Charme in Dresden die Titelhelden Kitti Jenes und Sándor Barkóczi nebenan am Theaterplatz im Restaurant "Alte Meister".

"Ein Märchen zu spielen, ist super", sagen sie beide unisono. Da könne man alles ein wenig prächtiger gestalten. Vor allem Kinder lieben das bunte Tohuwabohu, wenn etwa bei der Showeinlage "Sei hier Gast" die Bühne zum Tischlein-deck-dich-Theater wird.

Womit die Zielgruppe definiert ist: "Es ist ein Familienmusical, das sich alle anschauen können." Zuerst hat der auf einem alten französischen Volksmärchen basierende Zeichentrickfilm der Disney-Studios aus dem Jahr 1991 zwei Oscars und fünf Grammys für die Musik eingeheimst. Dann wurde "Die Schöne und das Biest" auch als Musical für den Broadway adaptiert und war dort mit 5.464 Vorstellungen ein enormer Erfolg.

Vertont hat die melodische Show der mehrfache Oscar-Gewinner Alan Menken, der u.a. "Der kleine Horrorladen" schrieb, die Songs für  "Sister Act" und die Musik für Disney-Filme wie "Die kleine Meerjungfrau". Menken gelang es, mit hinreißenden Songs wie "If I Can`t Love Her" den Zaubercharakter der ergreifenden Story um die schöne Belle zu erhalten, die die wahre Liebe, die über allen Äußerlichkeiten steht, erkennt.

INFO 29.11. – 16.12. Wiener Stadthalle , Halle F, Tickets ab 42 € (rund 50 % Ermäßigung für Kinder bis 16).

eine Newsletter Anmeldung Platzhalter.

Wir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.

Jederzeit und überall top-informiert

Uneingeschränkten Zugang zu allen digitalen Inhalten von KURIER sichern: Plus Inhalte, ePaper, Online-Magazine und mehr. Jetzt KURIER Digital-Abo testen.