© APA/EXPA/MICHAEL GRUBER

Kultur
06/01/2020

Wenn am Anrufbeantworter plötzlich ein Künstler spricht

Andy Lee Lang, Nina Hartmann oder Christoph Fälbl - Künstler leihen ihre Stimme, um in der Krise Geld zu verdienen.

von Richard Grasl

Die finanzielle Not bei vielen Künstlern ist groß. Keine Auftritte bedeuten kein Geld. Der am Donnerstag von der Regierung präsentierte 1.000er pro Monat hilft - aber nicht allen und vielen nicht genug. Verleger Christian Mucha hat nun eine Aktion für Künstler gestartet. Auf der Homepage kunstspricht.at kann man für seinen Anrufbeantworter, die betriebliche Telefonanlage oder einfach nur für seine private Mailbox eine Ansage eines Künstlers erwerben.

500 Euro kostet das für Private, 1.000 Euro für gerwerbliche Nutzer. Und damit erwirbt man nicht nur die Stimme des Künstlers. Es sind auch AKM-Rechte für Musiktitel bis Ende 2021, die Implementierungskosten beim Telefonanbieter dabei. Die Aktion wird auch von fünf Tonstudios unterstützt, daher ist auch eine allfällige Audio-Produktion inkludiert.

Mitmachen kann übrigens jeder Künstler, man kann sich auf der Homepage eintragen und seinen Dienst anbieten.

Wie so eine Tonbandaufnahme klingen kann, zeigt das Beispiel von Andy Lee Lang für Muchas Verlagsgruppe MG Media.

"In nur wenigen Tagen sind bereits 35.000 Euro für die Künstler zusammengekommen", so Christian Mucha. Insgesamt sind auf kunstspricht.at bereits 45 Künstler angemeldet. Unter ihnen auch Adrijana Zartl, Nina Hartmann oder Missy May.

eine Newsletter Anmeldung Platzhalter.

Wir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.