© APA/DONHOFER

Burgtheater
03/28/2014

Künstler legte Kunstrasen vor dem Eingang aus

Der Aktionskünstler "donhofer" will "Gras über den Burgtheater-Skandal wachsen" lassen.

Kein roter Teppich sondern ein grüner Rasen begrüßte die Zuschauer von Friedrich Hebbels "Maria Magdalena" am Donnerstagabend vor dem Burgtheater. Wie schon vor zehn Tagen war es auch diesmal wieder der Künstler "donhofer", der mit einer Aktion auf die Burgtheater-Krise reagierte.

Mit seiner Intervention wolle er "Gras über den Burgtheater-Skandal wachsen" lassen, so der Künstler am Freitag in einer Aussendung. Nicht nur die Zuschauer, auch "die Verantwortlichen in der Bundestheater-Holding und in der Politik können sich zurücklehnen und den Grasbüscheln beim Wachsen zuhören", so "donhofer". Schließlich könne mit den "Bauernopfern Silvia Stantejsky und Matthias Hartmann, die man allein für den Finanzskandal verantwortlich macht, nun wieder Ruhe einkehren".

Die Aktion wurde seitens des Burgtheaters diesmal allerdings nicht sofort abgebrochen: Der Rasen war kurz vor der Vorstellung ausgerollt worden und blieb dort bis heute Früh liegen, wie eine Sprecherin des Theaters gegenüber der APA sagte.

Bereits Mitte März konnten Passanten an der Ringstraße - allerdings nur für einige Minuten - anstelle der üblichen Stückankündigung vor dem Burgtheater lesen "Wir sind noch einmal davon gekommen - von Bundestheater-Holding GmbH".

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