© APA/AFP/JUSTIN TALLIS

Literatur

Buchkritik: Frederick Forsyth und "Der Fuchs"

Im angeblich letzten Roman des Engländers wird ein 18-Jähriger zur Waffe gegen Atombomben.

von Peter Pisa

12/06/2019, 05:00 PM

Frederick Forsyth (Bild oben) ist sehr laut. Alles an ihm steht im Gegensatz zum zurückhaltenden Spionage-Kollegen John Le Carré. Forsyth ist für den Brexit, er nennt Aufdecker Snowden „Verräter“, ist überzeugt, dass Agenten sich aus seinen 18 Romanen Informationen holen ... Forsyths Helden sind die Geheimdienste.

„Der Fuchs“ ist sein letzter Roman. Kündigte der 81-Jährige an, der mit „Der Schakal“ (1972) als Autor politischer Thriller weltberühmt geworden ist.

Billiger PC

Wieder steckt Wahres im Buch, das aufgefettet wurde: Einem 18-jährigen Briten mit Allerweltscomputer gelingt es, in die Datenbanken des US-Auslandsgeheimdienstes NSA einzudringen. Das ärgert, aber der Bursche kann als Waffe verwendet werden – gegen Atomprogramme, gegen Russland, Iran, Nordkorea. Putin schickt einen Killer. Dass Forsyth trocken dokumentarisch schreibt, erhöht die Spannung.

 

Frederick Forsyth:
„Der Fuchs“
Übersetzt von
Rainer F. Schmidt.
S. Bertelsmann.
320 Seiten.
20,60 Euro.

KURIER-Wertung: ****

 

Wir würden hier gerne ein Login zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.

Jederzeit und überall top-informiert

Uneingeschränkten Zugang zu allen digitalen Inhalten von KURIER sichern: Plus Inhalte, ePaper, Online-Magazine und mehr. Jetzt KURIER Digital-Abo testen.

Liebe Community,

Mit unserer neuen Kommentarfunktion können Sie jetzt an jeder Stelle im Artikel direkt posten. Klicken Sie dazu einfach auf das Sprechblasen-Symbol rechts unten auf Ihrem Screen. Oder klicken Sie hier, um die Kommentar-Sektion zu öffnen.

Buchkritik: Frederick Forsyth und "Der Fuchs" | kurier.atMotor.atKurier.atKurier.atFreizeit.atFilm.atImmmopartnersuchepartnersucheSpieleCreated by Icons Producer from the Noun Project profilkat