50 Cent gibt den Zuhälter

Filmnews: 50 Cent spielt in "The Frozen Ground" einen Zuhälter + Mark Wahlberg will "Entourage" verfilmen + Reinhold Messner arbeitet an Kinofilmen

Die Filmnews im Kurz-Überblick: 

50 Cent als Zuhälter in "The Frozen Ground" + Mark Wahlberg will "Entourage" verfilmen + Gwyneth Paltrow, Mark Ruffalo, Tim Robbins und Joely Richardson und Josh Gad in Sexsucht-Komödie + Michael Bully Herbig und Jürgen Vogel in schwarzer Komödie über Stalin-Ära + Reinhold Messner arbeitet an Ideen für Kinofilme + Whitney Houston im Gespräch für Filmrolle in "Sparkle" Arnie ist in Verhandlungen um die Hauptrolle in Action-Thriller "Captive" +  Mel Gibson plant Film über Helden der jüdischen Geschichte + Ein bärtiger Christoph Waltz für Tarantino-Film "Django Unchained" + Dustin Hoffman gibt Regiedebüt mit 74 + Pelelope Cruz dreht in Sarajevo  + Virenthriller "Contagion" verdrängt "The Help"+ Beetlejuice kommt zurück + Ahmadinejad arbeitet mit Oliver Stone zusammen an Doku ...

Zum Durchklicken ... 50 Cent als Zuhälter in "The Frozen Ground"

Mit einer Rolle als Zuhälter in einem Thriller will Rapper 50 Cent (36) seine Hollywood-Karriere weiter ausbauen. Der Musiker, der mit bürgerlichem Namen Curtis Jackson heißt, werde an der Seite von Nicolas Cage und John Cusack in "The Frozen Ground" mitspielen, berichtete die Anchorage Daily News am Dienstag. Filmproduzent Randall Emmett teilte der Zeitung mit, dass der Rapper eine "substanzielle" Rolle habe und rund zwei Wochen in Alaska drehen werde. Die Dreharbeiten unter der Regie des Neuseeländers Scott Walker sollen Mitte Oktober im nördlichsten US-Bundesstaat beginnen. Der auf wahren Tatsachen beruhende Streifen dreht sich um die Suche nach dem berüchtigten Serienkiller Robert Hansen (Cusack), der in den 1970er und 1980er Jahren mehr als ein Dutzend Frauen in der Wildnis Alaskas missbrauchte und brutal tötete. Cage spielt einen Detektiv, der ihn nach langen Ermittlungen festnahm. Hansen war 1984 zu lebenslanger Haft verurteilt worden.

50 Cent drehte zuletzt an der Seite von Bruce Willis den Action-Thriller "Set Up". Der Rapper war erstmals 2005 in dem autobiografischen Film "Get Rich or Die Tryin'" auf der Leinwand zu sehen. Drei Jahre später drehte er mit Robert De Niro und Al Pacino den Cop-Thriller "Kurzer Prozess - Righteous Kill". Mark Wahlberg will "Entourage" verfilmen

Hollywood-Schauspieler Mark Wahlberg (40) will die populäre Fernsehserie "Entourage" auf die Leinwand bringen. "Der Film wird hoffentlich gedreht. Wir arbeiten in diesem Augenblick daran", sagte Wahlberg dem US-Magazin People. Er ist der Produzent der erfolgreichen HBO-Serie über die Hollywood-Karriere des jungen Filmstars Vinnie (gespielt von Adrien Grenier) und dessen Freunden. Die Staffeln basieren lose auf Wahlbergs eigenen Erlebnissen zu Beginn seiner Karriere. Als Vorbild für die Figur von Ari Goldberg (Jeremy Piven) dient Wahlbergs eigener Agent. Gwyneth Paltrow und Josh Gad in Sexsucht-Komödie

Die Besetzung für die Sexsucht-Komödie "Thanks for Sharing" wächst weiter an. Neben Gwyneth Paltrow, Mark Ruffalo, Tim Robbins und Joely Richardson tritt nun auch Josh Gad ("Love & Other Drugs - Nebenwirkungen inklusive") vor die Kamera, berichtet "Variety". Die Story handelt von einer Gruppe von sexsüchtigen Leuten, die sich einer Therapie unterziehen, um wieder normale Beziehungen führen zu können. Gad mimt einen besonders schwierigen Patienten, der trotz Therapie seinen Appetit nicht zügeln kann. Stuart Blumberg, der das Drehbuch für "The Kids Are All Right" geschrieben hat, gibt mit "Thanks for Sharing" sein Regiedebüt. Die Dreharbeiten fangen noch in diesem Monat in New York an. Das Skript hat sich Blumberg zusammen mit dem Schauspieler Matt Winston ausgedacht. Michael Bully Herbig und Jürgen Vogel in schwarzer Komödie über Stalin-Ära

Die Stalin-Ära - kein Stoff für lustiges Kino. Der Film- und Theaterregisseur Leander Haußmann wagt es trotzdem, diesem dunklen Kapitel sowjetischer Geschichte eine schwarze Komödie zu widmen. In "Hotel Lux" spielen Michael Bully Herbig und Jürgen Vogel zwei Variete-Schauspieler, die unter dem Druck der Nazis von Berlin nach Moskau fliehen und wie viele andere kommunistische Exilanten in dem berüchtigten "Hotel Lux" Unterschlupf finden. Dabei entspinnt sich eine grotesk-abenteuerliche Geschichte rund um die Terrorherrscher Josef Stalin und Adolf Hitler. "Das war der schwerste Film, den ich je gemacht habe", sagte Haußmann ("Sonnenallee") am Montag in München. Das Hotel sei eigentlich ein Ort des Grauens und des Horrors, bei dem man spontan nicht auf den Begriff Komödie komme, sagte Produzent Günter Rohrbach bei der Vorstellung von "Hotel Lux", der Ende Oktober ins Kino kommt. Für Haußmann war es deshalb besonders wichtig, die Geschichte strikt aus der Perspektive des Komödianten Hans Zeisig zu erzählen. "Mit Zeisig eine naive, vollkommen unschuldige Figur ins Rennen zu schicken, war die einzige Möglichkeit für uns, das zu erzählen und das auch in diesem Zusammenhang unterhaltsam zu machen."

Zu den historischen Fakten gehört, dass in dem Hotel während der Nazizeit tatsächlich Kommunisten Schutz suchten, etwa der spätere DDR-Staatsratsvorsitzende Walter Ulbricht, der erste DDR-Präsident Wilhelm Pieck oder der SPD-Politiker Herbert Wehner. Auch die nächtlichen Verhaftungen durch Stalins Schergen, mit denen sich der Diktator unliebsamer Gegner entledigte, kommen in dem Film vor. Auf den Terror, die Folterungen und die Gewalt habe man bewusst verzichtet, sagte Haußmann. Zeisig wird von Herbig dargestellt, sein bester Freund Siggi Meyer von Vogel. Dritte im Bunde ist die Kommunistin Frida (Thekla Reuten), die von Moskau aus die Welt retten will. Reinhold Messner arbeitet an Ideen für Kinofilme

Der frühere Bergsteiger Reinhold Messner arbeitet an Ideen zu zwei Kino-Spielfilmen. "Ich bunkere zwei Geschichten, die Treatments sind geschrieben", sagte der Südtiroler dem Nachrichtenmagazin Focus. "Es geht um die Begegnung von Mensch und Wildnis - in den Bergen." Der 67-Jährige hatte bereits vor längerer Zeit angekündigt, künftig Filme drehen zu wollen.

Im Juli hatte er mit der Eröffnung eines fünften Museums sein Projekt "Messner Mountain Museum" abgeschlossen. Die Museen werden in Familienbesitz bleiben, sagte er. Dennoch sucht Messner neue Aufgaben. Bereits Anfang 2010 war der Film "Nanga Parbat" über die Brüder Reinhold und Günther Messner von Joseph Vilsmaier in die Kinos gekommen, den Messner als Berater begleitet hatte. Messner wandte sich in Focus auch zum wiederholten Male gegen die zunehmende Erschließung der Berge. Whitney bald in Film-Musical zu sehen?

"Bodyguard" war einer der großen Kinohits der 90er (Bild). Nun will Whitney Houston nach einem mäßigen Comeback als Sängerin vor einem Jahr anscheinend auch einen Neustart im Kino versuchen. Sony bestätigte, dass Houston gerade um die Rolle im Film-Musical "Sparkle" verhandelt. "Sparkle" wird ein Remake des gleichnamigen Musical-Dramas aus dem Jahr 1976. Im Film dreht sich alles um eine "Supremes"-ähnliche Girlgroup. Die Hauptrolle soll American Idol Gewinnerin Jordin Sparks spielen, Houston ihre Mutter. Salim Akil ("The Game") wird der Regisseur des Remakes und er ist es auch, der entscheidet, ob Whitney -  die seit 1996 ("Rendezvous mit einem Engel") nicht mehr in einem großen Kinofilm zu sehen war - ihr Comeback auf der Leiwand feiern darf. Arnie wieder als Action-Held im Einsatz?

In "The Expendables 2"  wird er wieder mit von der Partie sein und auch für den Western "The Last Stand" von Regisseur Kim Jee-Woon hat Arnold Schwarzenegger schon fix zugesagt. Nun hat er laut Deadline.com auch ein Auge auf den Action-Thriller "Capitve" geworfen und scheint Gefallen daran gefunden zu haben, sich wieder als muskelbepackter Held präsentieren zu können. Gerade laufen die Verhandlungen, ob er in dem Action-Kracher die Hauptrolle übernehmen wird. In "Captive" soll er einen Industrieboss spielen, der in Brasilien entführt wird und versucht, sich selbst aus seiner Zelle, die sich in einem gepanzerten Truck befindet, zu befreien. 


Der Plot erinnert etwas an den vielgelobten Film "Buried" mit Ryan Reynolds, in dem er versucht, sich aus einem Sarg zu retten. 250 Millionen Dollar seien für den Thriller vorgesehen, so totalfilm.com. Arnie würde damit die Reihe seiner handlungsarmen Action-Blockbuster fortsetzen, mit denen er berühmt wurde. Der Film soll nächstes Jahr gedreht werden, ein Regisseur steht noch nicht fest. Mel Gibson plant Film über Helden der jüdischen Geschichte

Der US-australische Schauspieler und Regisseur Mel Gibson plant einen Film über Judas Makkabäus, einen Helden der jüdischen Geschichte aus dem zweiten Jahrhundert vor Christus. Gibson könnte selbst in dem Film mitspielen oder Regie führen, schrieb die Zeitung Los Angeles Times.

 Der 55-jährige Gibson sei zu alt, um den Kämpfer Makkabäus zu spielen, doch er habe das passende Alter, um die Rolle von dessen Vater zu übernehmen. Das Drehbuch wird Joe Eszterhas verfassen, der schon an "Basic Instinct" schrieb. Es ist nicht das erste Mal, dass Gibson sich eines biblischen Stoffes annimmt: Er hatte bereits "Die Passion Christi" über die letzten Stunden im Leben von Jesus Christus gedreht. Jüdische Organisationen in den USA hatten darin mehrere Stellen als judenfeindlich empfunden und kritisiert.

   Gibson war in der Vergangenheit mit antisemitischen Äußerungen in die Schlagzeilen gekommen. Zudem war der Star aus Filmen wie "Lethal Weapon" und "Braveheart" Anfang des Jahres nach einer Vereinbarung mit der Justiz nur knapp einer Haftstrafe entgangen, nachdem er Gewalt gegen seine Ex-Freundin Oksana Grigorieva angewendet hatte. Schauspieler Christoph Waltz braucht Bart für neuen Tarantino-Film

Oscar-Preisträger Christoph Waltz (54) muss sich für den neuen Film von Kultregisseur Tarantino einen Bart stehen lassen. "Ich brauche ihn für den Western von Quentin Tarantino, den ich bald drehe: 'Django Unchained'. Im November fangen wir an", sagte der Star, der für seine Nebenrolle im Tarantino-Werk "Inglourious Basterds" 2010 den Oscar erhielt, der Bild-Zeitung. Angst vorm Alter hat der gebürtige Wiener Waltz nicht. "Ich fühle mich wohl, wie ich bin. Der Bart ist ein bisschen grau und klüger wird man leider auch nicht. Das ist ein Jammer. Aber so ist das Leben." Doch er sei sehr zufrieden: "Ich lebe jetzt in einer neuen, fantastischen Welt, die mit nichts vergleichbar ist. Es gibt in Hollywood eine unglaubliche Energie und einen Optimismus, Neues zu beginnen und kreativ zu sein." Ob das Leben gerecht sei? "Wen interessiert das? Gerecht wird oft nur der eigene Vorteil genannt."

   Beim Filmfestival in Venedig, das am Samstagabend mit der Preisverleihung zu Ende ging, war Waltz unter anderem neben Kate Winslet in Roman Polanskis Film "Carnage" (deutscher Titel: "Der Gott des Gemetzels") zu sehen. In den heimischen Kinos läuft zurzeit "Die drei Musketiere", in dem er Kardinal Richelieu spielt. Dustin Hoffman gibt mit 74 Jahren sein Regie-Debüt

Clint Eastwood, George Clooney, Mel Gibson: Die Liste von Hollywood-Stars, die sich im Laufe ihrer Karriere auch hinter der Kamera betätigen, ist lang. In Deutschland haben zuletzt Til Schweiger und Matthias Schweighöfer große Erfolge als Regisseure gefeiert. Mit 74 Jahren wechselt jetzt auch der zweifache Oscar-Preisträger Dustin Hoffman ("Rain Man", "Tootsie") das Fach. Die Dreharbeiten für sein Regie-Debüt "Quartet" beginnen am Montag (12. September) in London. Der Streifen basiert auf dem Dokumentarfilm "Il Bacio de Tosca" des Schweizer Regisseurs Daniel Schmid aus dem Jahr 1984 und handelt von einem Altenheim für ehemalige Opernsänger und Musiker. Die Seniorenresidenz Casa di Riposo per Musicisti in Mailand wurde von Giuseppe Verdi gegründet. Für den Kinofilm wird sie nach Großbritannien verlegt: "Ich habe den Dokumentarfilm geliebt. Es ist eine rührende Geschichte und ich finde es toll, dass jemand mit einer so großen Schauspielerfahrung wie Dustin Hoffman dabei nun Regie führt", sagte Co-Produzent Marc Schmidheiny der Nachrichtenagentur dpa.

  Die Dreharbeiten für "Quartet" sind auf sechs Wochen angesetzt. Hollywood-Legende Peter O'Toole ("Lawrence von Arabien") übernimmt die Hauptrolle, während Hoffman selbst nicht zu sehen sein wird. Er wolle sich voll und ganz auf sein Regie-Debüt konzentrieren, erklärte Schmidheiny. Der Film soll voraussichtlich im Sommer 2012 in die Kinos kommen. US-Kinocharts: Virenthriller "Contagion" verdrängt "The Help"

Nach drei Wochen an der Spitze der Kinocharts in den USA und Kanada hat das Rassendrama "The Help" die Führung an den mit großen Aufwand produzierten Film "Contagion" abgeben müssen. Regie führte bei dem Thriller Steven Soderbergh der mit einer Starbesetzung drehte, darunter Marion Cotillard (Bild), Matt Damon oder Gwyneth Paltrow. Der Medizinthriller spielte nach Angaben der Los Angeles Times vom Sonntag zwar das Dreifache von "The Help" ein - das waren aber trotzdem nur 23,1 Millionen Dollar (16,7 Millionen Euro). Das ist ein schwaches Ergebnis, aber die Konkurrenz war noch schwächer. 

Auf Platz drei ist mit gerade einmal 5,6 Millionen Dollar der Kampfsportfilm "The Warrior". Penelope Cruz dreht in Sarajevo neuen Film von Regisseur Castellitto

Die spanische Starschauspielerin Penelope Cruz ist in Sarajevo eingetroffen, wo am 12. September die Dreharbeiten des neuen Films vom italienischen Regisseur Sergio Castellitto beginnen werden. "Venuto al mondo" (Zur Welt gekommen) heißt der neue Film, der sich auf einem Roman von Castellittos Frau, der Schriftstellerin Margaret Mazzantini, basiert. Der Bestseller war 2008 veröffentlicht worden. Penelope Cruz war bereits 2004 in Castellittos Film "Non ti muovere" (Beweg Dich nicht) aufgetreten. Auch dieser Film basierte auf dem gleichnamigen Bestseller Mazzantinis. Zuletzt war Cruz im neuen Film von Woody Allen "The Bop Decameron" im Einsatz, der in den vergangenen Wochen in Rom gedreht wurde. Deutsches Kinderfilm-Festival "Lucas": The Runway" bester Langfilm

Beim ältesten Kinderfilmfestival Deutschlands, dem "Lucas", hat am Samstagabend der irisch-luxemburgische Film "The Runway" den Preis für den besten Langfilm gewonnen. Der Beitrag setzte sich damit gegen neun Mitbewerber durch. Der Abenteuerfilm von Regisseur und Autor Ian Power erzählt von Paco, der ohne Vater aufwächst und eines Tages einen Piloten mit nach Hause nimmt, den er in einem abgestürzten Propellerflugzeug gefunden hat. "Der Film hat uns schwierige Dinge gezeigt, ohne dass wir davon traurig wurden", hieß es laut Mitteilung vom Samstag in der Begründung der Jury. Der Preis ist mit 7500 Euro dotiert.

   Als besten Kurzfilm zeichnete die aus vier Erwachsenen und vier Kindern bestehende Jury die belgische Produktion "Le Maillot De Cristiano (Cristiano's Shirt)" von Vincent Bruno aus. "Wir haben zwei tolle Jungs kennengelernt, die wirklich dicke Freunde sind. Für ihren gemeinsamen großen Traum geben sie alles, nichts kann sie stoppen", schreibt die Jury über den 17-minütigen Film. Der erzählt die Geschichte von zwei Elfjährigen, die große Cristiano-Ronaldo-Fans sind und unbedingt ein 89 Euro teures Trikot ihres Idols erwerben wollen. Die Auszeichnung ist mit 3000 Euro dotiert, ebenso wie der Preis für den besten animierten Kurzfilm, der an "Os Olhos Do Farol" (The Eyes of the Lighthouse) aus Portugal ging.

   Das Kinderfilmfestival fand bereits zum 34. Mal statt und zeigte in seinem internationalen Wettbewerb 46 Filme aus 22 Ländern. Davon konkurrierten neun Lang- und 14 Kurzfilme im Wettbewerb, 23 weitere liefen im Rahmenprogramm. In der Jury saßen neben vier Filmexperten und Filmemachern auch vier Kinder im Alter von zehn bis 13 Jahren. Das nächste "Lucas"-Festival findet vom 2. bis 9. September 2012 statt. Beetlejuice Beetlejuice Beetlejuice! 
Ja, der Geist mit dem sympathischen Humor kommt wieder. Wie die Branchenwebseite Deadline.com berichtet, wird es eine Neuverfilmung des Tim Burton-Klassikers geben. David Katzenberg (Sohn von Dreamworks-Boss Jeffrey) und der Drehbuchautor Seth Grahame-Smith haben bei Warner Bros. unterschrieben und eines der ersten Projekte soll Beetlejuice sein. 
Der Film soll jedoch kein Remake sondern ein "Neutstart" werden, bei dem die Originalstory "verbessert" wird. 

Ob Michael Keaton wieder in die Rolle des Beetlejuice schlüpfen wird, ist noch nicht bekannt. Oliver Stone macht Film mit Ahmadinejad

Der US-Filmregisseur Oliver Stone will im Iran einen Dokumentarfilm über Präsident Mahmoud Ahmadinejad drehen. Stone wolle in den nächsten zwei bis drei Wochen in den Iran reisen, berichtete die iranische Nachrichtenagentur Fars. Sein Sohn Sean Stone sei bereits im Land, um Drehorte ausfindig zu machen. Der iranische Präsident soll den Berichten zufolge dem Filmprojekt unter bestimmten Bedingungen zugestimmt haben. Der dreifache Oscar-Gewinner Oliver Stone wollte schon im Jahr 2007 einen Film über Ahmadinejad drehen. Er habe dann aber keine Zeit gehabt, teilte sein Sprecher mit. Ahmadinejad wolle das Drehbuch genau unter die Lupe nehmen und keine fiktionalen Szenen erlauben. Der 64 Jahre alte Hollywood-Regisseur Stone habe die Drehgenehmigung erhalten, nachdem er betont hatte, dass der Dokumentarfilm das Bild des Islams sowie den Iran und Ahmadinejad selbst in ein besseres Licht rücken solle.

Obwohl sich der Iran gegenüber der amerikanischen Filmbranche kritisch zeigt, ist Stone in dortigen Filmkreisen beliebt. Der Regisseur ("Platoon", "Natural Born Killers") porträtierte bereits andere umstrittene Politiker in Dokumentarfilmen: 2009 holte er in Lateinamerika im Film "South of the Border" Kubas Präsidenten Raul Castro und Venezuelas Staatsoberhaupt Hugo Chávez vor die Kamera. Bette Midler verstärkt Billy Crystals Komödie "Us & Them"

Comedy-Star Billy Crystal ("City Slickers - Die Großstadthelden") hat für seine Familienkomödie "Us & Them" weibliche Verstärkung erhalten. Bette Midler ("The Women - Von großen und kleinen Affären") wird ihm als Ehefrau zur Seite stehen, berichtet Variety. Crystal spielt einen Sportreporter, der sich mit seiner Frau plötzlich um seine drei Enkel kümmern muss. Jungschauspielerin Bailee Madison, die zuvor in dem Drama "Brothers" und in der Komödie "Meine erfundene Frau" mitspielte, übernimmt eine der Enkelkinder-Rollen.

 Auf witzige Weise sollen die Konflikte zwischen den altmodischen Großeltern und den modern erzogenen Enkeln gezeigt werden. Regisseur Andy Fickman ("Du schon wieder") will nach einem Drehbuch der "City Slickers"-Autoren Lowell Ganz und Babaloo Mandel arbeiten. Die Dreharbeiten sollen "Strib Langsam 5" hat neuen Regisseur

Es wird also doch nicht Joe Cornish ("Die Abenteuer von Tim und Struppi") der nächste "Strib Langsam"-Regisseur, wie lange gemunkelt wurde. Statt ihm hat John Moore das Rennen gemacht. Er soll Bruce Willis als John McClane in Russland für den fünften "Die Hard" in Szene setzen. Action-Erfahrung hat Moore immherhin. Er ist für Filme wie "Max Payne" (Bild) oder "Das Omen" aus dem Jahr 2006 verantwortlich. Eigentlich war Noam Murro ("Smart People") fix für Teil 5 der McClane-Saga vorgesehen, doch der gab dann doch noch Teil zwei des Kampf-Epos "300" den Vorzug. Depardieu verarbeitete Pinkel-Panne mit kleinem Obelix-Film

Der französische Schauspieler Gerard Depardieu hat nach seinem peinlichen Auftritt in einem Flugzeug, wo er außerhalb der Toilette urinierte, Humor bewiesen. Seit Freitag ist ein kleiner Film im Internet zu sehen, in dem Depardieu als Obelix kurz vor dem Start eines Flugzeugs das dringende Bedürfnis nach einem Wildschwein verspürt. "Her mit einem Wildschwein", ruft der Schauspieler, der bereits mehrmals den dickbäuchigen Gallier spielte, in dem einminütigen Clip.

"Ich brauche es jetzt, ich kann nicht mehr warten", brüllt der Mime, während er von seinem Freund Asterix und einer Flugbegleiterin zurückgehalten wird. Der Darsteller Edouard Baer, der derzeit an der Seite von Depardieu eine neue Asterix-Folge dreht, stellte den Clip über den Kurzbotschaftendienst Twitter ins Internet.

   Depardieu hatte Mitte August zum Entsetzen von mehr als hundert Mitreisenden in einem Flugzeug uriniert. Laut einer Augenzeugin stand der Schauspieler kurz vor dem Start der Maschine in Paris auf und sagte: "Ich will pinkeln, ich will pinkeln". Wie im Film soll auch damals der Satz "Ich kann nicht mehr warten" gefallen sein. Der 62-Jährige, einer der bekanntesten Schauspieler Frankreichs, fiel schon mehrfach durch Grobheiten auf. Noch keine Entscheidung über Depps Großprojekt "The Lone Ranger"

 In dem Hin und Her um den geplanten Western "Lone Ranger" mit Johnny Depp in der Hauptrolle, soll es bald eine Entscheidung geben. Variety zufolge wägt der Disney-Konzern ab, das teure Projekt ganz fallen zu lassen oder es mit einem geringen Budget auf die Beine zu stellen. Mitte August kursierte durch die Medien, dass der Streifen wegen geschätzter Kosten von über 250 Millionen Dollar gekippt werde. "Fluch der Karibik"-Regisseur Gore Verbinski habe sich bereiterklärt, das Budget zu senken, sagen Hollywood-Insider. In der Leinwandversion des 50er-Jahre-TV-Westerns sollte Armie Hammer ("The Social Network") den maskierten Texas Ranger spielen, Johnny Depp dessen indianischen Partner Tonto. Die Dreharbeiten sollten im November beginnen, für einen Kinostart im Dezember 2012 Hollywood dreht "Le Mac"-Remake mit Ed Helms

"Hangover"-Star Ed Helms wird sein Comedy-Talent in einem Remake der französischen Hit-Komödie "Le Mac - Doppelt knallt's besser" unter Beweis stellen können. Variety zufolge übernimmt er neben der Hauptrolle auch die Produktion des Streifens. Das Original unter der Regie von Pascal Bourdiaux drehte sich um ein ungleiches Zwillingspaar. Ace ist Drogenhändler, Zuhälter und Polizeiinformant, Gilbert ein spießiger Bankangestellter, der auf Druck der Polizei plötzlich die Identität seines Bruders annehmen muss. Johnny Rosenthal ("Bad Santa 2") schreibt das Drehbuch, ein Regisseur steht noch nicht fest.

Seine Verwandlungskunst zeigte Helms zuletzt in der Komödie "Willkommen in Cedar Rapids". Als kleiner Versicherungsangestellter reist er das erste Mal in eine Großstadt, wo sein biederes Leben kräftig auf den Kopf gestellt wird. Anna Kendrick verhandelt um Hauptrolle in Musical-Komödie

US-Schauspielerin Anna Kendrick, die sich mit der Rolle einer Karrierefrau in "Up in the Air" eine Oscar-Nominierung holte, könnte bald als singende Studentin vor der Kamera stehen. Wie das US-Branchenblatt "Hollywood Reporter" berichtet, ist Kendrick für die Hauptrolle in der romantischen Musical-Komödie "Pitch Perfect" im Gespräch.

  Die Story um einen Universitäts-Chor dreht sich um die rebellische und frustrierte Professoren-Tochter, die plötzlich ihr Gesangstalent entdeckt und als Sängerin Erfolg hat. Jason Moore, der zuvor am New Yorker Broadway das Musical "Avenue Q" inszenierte, übernimmt die Regie. Rebel Wilson ("Brautalarm") steht bereits für eine Rolle fest. Die Dreharbeiten sollen im Herbst in New Orleans beginnen.
((pps 2) apa, red. / mich) Erstellt am
Posts anzeigen
Posts schließen
Melden Sie den Kommentar dem Seitenbetreiber. Sind Sie sicher, dass Sie diesen Kommentar als unangemessen melden möchten?