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© APA/DPA-ZENTRALBILD/ARNO BURGI

Lilteraturtreffen
02/03/2015

45. Rauriser Literaturtage mit "Mehr.Sprachen"

Rauriser Literaturpreis des Landes Salzburg an Karen Köhler.

Die 45. Rauriser Literaturtage von 18. bis 22. März stehen heuer unter dem Motto "Mehr.Sprachen". Wie Manfred Mittermayer, zusammen mit Ines Schütz Leiter dieses traditionsreichen Literaturfestivals im Salzburger Bergdorf Rauris, erklärte, werden Autoren zu Gast sein, "die in zwei oder mehreren Sprachen leben und schreiben und in Übersetzungen 'fremdsprechen'".

In einer Vielzahl von Lesungen in Gasthäusern, alten Schulen, Almen und privaten Räumen soll gezeigt werden, "wie man die Welt aus den Augen verschiedener Sprachen sehen kann, wie die Mehrsprachigkeit mit ihren vielen Namen uns erst ermöglicht, hinter vermeintlich Selbstverständliches zu schauen", so Mittermayer und Schütz im Programmheft. Dafür angesagt sind Autoren wie Raoul Schrott, Ilma Rakusa, Anne Weber, Olga Grjasnowa, Esther Kinsky, György Dalos, Jaroslav Rudis, Ann Cotten, Seher Cakir und andere.

Literaturpreis an Karen Köhler

Der Rauriser Literaturpreis des Landes Salzburg geht heuer an Karen Köhler. Diese mit 8.000 Euro dotierte Auszeichnung wird seit 1972 für die beste Prosa-Erstveröffentlichung vergeben. Die Jury sah in Köhlers Erstlingswerk, einem Erzählband mit dem Titel "Wir haben Raketen geangelt", ein "überzeugendes Debüt, in dem sich die 41-jährige Hamburgerin mal schneidend, mal zärtlich dem Tod und der Erfahrung von Verlust annähert".

Der mit 4.000 Euro dotierte Rauriser Förderpreis geht an die Salzburger Autorin Birgit Birnbacher. Die 1985 im Pongauer Ort Schwarzach geborene Autorin legte mit "Ein Badewasserrest" einen laut Jury "anrührenden Text über die Verunsicherung des Lebens" vor, in dem "Form und Inhalt untrennbar miteinander verwoben sind".

"Frei gestaltete Begegnung"

Die Dichter-Lesungen werden von Gesprächen, Analysen und Diskussionen, Lyrik-Veranstaltungen sowie umfangreichen Musikproduktionen begleitet. So werden sich Literaturstudenten der Universitäten Salzburg, Innsbruck, Klagenfurt, Graz und Wien mit je einem Rauris-Autor intensiv beschäftigen und eine "frei gestaltete Begegnung" (Mittermayer) mit diesem Schriftsteller präsentieren. Die Salzburger Singer-Songwriter-Formation "Bock auf Heidi" wird ins französische übersetzte Texte von Georg Trakl vertonen und mit Liedern in Hochdeutsch und Dialekt kombinieren, während Franz Pillinger und seine Band Auszüge aus ihren "Trakl-Loops" auf die Bühne bringen werden.

Wirtschaftlich bilanziert das Literaturfestival ausgeglichen. Land und Marktgemeinde haben ihre Subventionen um je 3.000 Euro erhöht und sorgen zusammen mit dem Bund für ein 75.000 Euro-Budget. Die Eintritte sind grundsätzlich gratis, wie Vereinsvorstand Herbert Mayer erklärte: "Wir haben darüber viel und oft diskutiert. Aber das Risiko, damit einige der rund 3.000 Veranstaltungsbesucher zu vergrämen und dafür womöglich viel an Steuer abführen zu müssen, ist groß. Daher wollen wir die gute Tradition des freien Eintritts beibehalten." Brita Steinwendtner, langjährige Leiterin der Literaturtage, hat die Gründung eines Freundesvereins bekannt gegeben, um "etwaige Subventionsausfälle im Notfall kompensieren zu können".

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