Die Gefahren von Klemmbausteinen

Welche wichtigen Lego-Fragen beantworten smarte Legosteine?
Christina Böck

Die unerkannten Vorzüge von Steinen wurden an dieser Stelle zuletzt eingehend untersucht. Nun muss man aber leider sagen: Das Internet mag Steine gar nicht so. Außer eine bestimmte Art von Steinen. Legosteine. Die gibt es jetzt, so hüpfen entsprechende Meldungen aufgeregt auf und ab, auch in einer Smartversion. Dem Himmel sei Dank, wie konnte die Menschheit bisher mit lediglich analogen Klemmbausteinen überleben? Ahja genau, ganz gut. Was kann so ein Lego Smart? Sortieren die sich eigenständig nach Farbe? Geben die Alarm, wenn sich ein Steinchen aus dem Bausatzsäckchen für das Prinzessinnenschloss selbstständig macht?

Keine Wäsche waschen, aber surren

Oder geht das in futuristischere Richtungen? Kann man damit telefonieren? Können sich smarte Legos mit ihren Kollegen zur Haushaltshilfe zusammenbauen, die die Wäsche macht? Und dann die Weltherrschaft übernimmt? Nein. Man kann damit – und das wird Eltern besonders freuen – nur noch lauter spielen. Laserschwerter können surren und wenn man den Lego-Imperator auf seinen Thron setzt, erklingt der „Imperial March“. Toll. Die neuen Lego Smart reagieren auch auf Berührung. Was sie wiederum nicht machen, ist den schmerzhaftesten Kontakt des Menschen mit dem Legostein zu verhindern. Indem sie zum Beispiel warnen, bevor man wieder bloßfüßig auf einen tritt. Das ist übrigens eins der langlebigsten Memes im Internet: „Wenn Chuck Norris auf einen Legostein steigt, dann weint der Legostein“. Gefolgt von der großen Frage der Menschheitsgeschichte: „Darf man wirklich, wenn man 100 ist, nicht mehr mit Lego spielen?

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