KOLUMNE
12/14/2018

Warm anziehen

Salzburg ist in der Meisterschaft ein Spannungskiller - aber das neue Format bringt viele Zitterpartien.

von Günther Pavlovics

Es ist kalt in diesem Land. Schade, dass eine der heißesten Phasen im Klubfußball just in diese tiefen Temperaturen fällt. Es geht um das Überwintern im Europacup. Das hat Salzburg schon vorzeitig gesichert. Aber das Endspiel von Rapid gegen die Rangers hatte schon was. Spannung und happy end. Hätte es mit dem Aufstieg nicht geklappt, hätte man über das spielerische Niveau beim 1:0 meckern müssen. Aber so...

Salzburg ist auch in der Meisterschaft ein Spannungskiller. Aber das neue Format bringt viele Zitterpartien, weil alle Klubs im Verein der besten sechs um die Meisterschaft weiterspielen wollen. Und da ist das Wiener Derby noch ein letzter Höhepunkt vor der Winterpause. Die sehnt Rapid-Trainer Didi Kühbauer sicherlich herbei. Schon zum zweiten Mal in diesem Jahr hat er den Sprung ins kalte Wasser gewagt. Hat St. Pölten übernommen, aber erst im Sommer den Kader nach seinen Vorstellungen formen können.

Weil das so gut gelungen ist, hat ihn Rapid im Herbst geholt. Wieder hat er mitten in der Saison übernommen. Bis dato konnte er personell nicht viel ändern. Auch in der Winterpause wird er die Mannschaft nicht ganz nach seinen Vorstellungen umbauen können. Aber zumindest an ein paar Rädchen kann er drehen.

Ich bin der Meinung, dass es Räder werden. Und dass sich manch Rapid-Spieler warm anziehen muss, auch wenn der Frühling ins Land kommt.

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