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Kolumnen

Singen und saufen

Hüttenmusik ohne Alkohol im Blut - geht das überhaupt? Und wie ist das mit Skifahren?

von Andreas Schwarz

02/08/2020, 05:00 AM

 

Kürzlich stand hier zu lesen, dass zwischen der Musik auf Skihütten und dem dort konsumierten Alkohol ein kausaler Zusammenhang bestehe – ohne Alk hält kein Mensch diese Musik aus, und nüchtern kann die niemandem einfallen.  Aber das dritte „Gletschereis-Boot“ (Eristoff weiß Fl. 0,375 + 4 Dosen Red Bull Gletschereis) für drei Burschen beim dritten Bier an der Bar – sie wankten dann zu Ski und Board – ist Beihilfe zur Lebensgefahr.

Jetzt hat ein Seilbahnen-Chef den Job hingeworfen, weil auf den Pisten zunehmend betrunkene Skifahrer liegen und eine Pistenraupe einen fast planiert hätte. Also: 0,5 Promille Alkohol auf der Piste per Gesetz?

In einer Welt voll dummer Ver-/Gebote (gerade wollte jemand die Helmpflicht für Tret- und E-Roller-Fahrer!) wäre dieses eines von den klugen. Aber da werden Hüttenwirte und Fremdenverkehrsverbände vor sein: Sie leben vom Gleichgewicht Singen/Saufen. Die anderen auf der Piste müssen halt schauen, dass sie überleben.

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