Royale Mietkonditionen
Auslöser ist Andrew Mountbatten-Windsor, der "gefallene" Prinz und jüngere Bruder von König Charles III. Aufgrund seiner Epstein-Affäre muss er auf Geheiß von Charles die "Royal Lodge" im Windsor Great Park räumen.
Andrew hatte bei der Miete Sonderkonditionen: er zahlt nämlich nur einen Bruchteil. Das hat das britische Parlament auf den Plan gerufen. Nun werden die Mietzahlungen der Königshausmitglieder für Kronresidenzen untersucht. Geklärt werden soll, welche finanziellen Auswirkungen die Luxus-Unterkünfte auf den Staatshaushalt haben.
Müssen gar die Steuerzahler indirekt die Kosten tragen? Der Schwerpunkt der Untersuchung liegt auf den geschätzten 17 Milliarden Euro-Immobilien des Crown Estate, die offiziell im Interesse des Staates verwaltet werden.
Auch das Wohnverhältnis von William, Prince of Wales, und seiner Familie wird unter die Lupe genommen. Erst umgezogen in die "Forest Lodge" im Windsor Park, beläuft sich der monatliche Mietpreis nach Schätzungen zwischen 35.000 und 115.000 Euro. Was William wirklich bezahlt, ist geheim.
Andrews hieb- und stichfester Vertrag ist aufgelöst
Wie die "Sun" exklusiv berichtet, ist eine neue Bleibe für Andrew gefunden: Marsh Farm, unweit des königlichen Anwesens Sandringham House. Der ehemalige Bauernhof ist stark sanierungsbedürftig.
Der Buckingham Palast teilt mit, dass der Name der neuen Wohnadresse nicht genannt wird, da es sich bei Andrew um eine "Privatperson" handle und Sandringham ein "privates Anwesen" sei.
Andrew muss bis Ende Oktober aus seiner 31-Zimmer-Residenz "Royal Lodge" ausziehen. Seine Ex-Frau Sarah Ferguson, mit der er auch nach der Scheidung unter einem Dach lebt, ist noch auf "Herbergsuche".
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