Das Jahr

Von Diktatoren, Pfauen und einem zu wenig kalten Winter
Andreas Schwarz

Andreas Schwarz

Zehn Tage ist das neue Jahr alt, und es hat uns schon was abverlangt, als wär’s ein ganzes:
Der erratische Pfau in Washington pickt  sich Diktatoren, wie’s ihm passt, und allen, die einwenden, der Herr Maduro war eh kein Guter, fällt nach Donald Trumps Grönland-Drohungen nix mehr ein. (Was Sebastian „Great News!“ Kurz, dem größten Weltpolitikexperten seit Karin Kneissl, dann einfällt, werden wir lesen … ...)
Der Kettenhund des russischen Diktators bellt, man könne auch den „Neonazi“ Merz entführen. Mit Nazis kennt sich Dmitri Medwedew ja aus: Sein Chef Wladimir Putin erinnert sehr an den Hauptnazi von einst. 
In Berlin legt die linksextreme „Vulkangruppe“ in „Notwehr“ gegen fossile Energie einen Stadtteil lahm  – oder waren’s die Russen? Das zu klären wäre wichtiger, als ob der Berliner Bürgermeister an dem Tag Tennis spielte. 
Zuletzt minus 25 Grad waren bitter kalt, aber (Klimawandel!) nicht kalt genug, sagt Wetter-Guru Wadsak. Andere sagen nach dem leider nur zehnt-wärmsten Jahr der Messgeschichte voraus, dass 2026 endlich das wärmste werden könnte. – Wenigstens  bis zu dieser Bilanz  ist’s noch knapp ein Jahr.

andreas.schwarz@kurier.at

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