Kalt und heiß
Nun lasen wir von einer Studie, wonach Kälte das Denken einfrieren lässt. Reaktionszeiten, Entscheidungsfindung, alles dauert bei tiefen Temperaturen länger.
Von wegen also Klimawandel/Erderwärmung: Wenn man sich so umsieht, schaut’s bei vielen eher nach be(un)ruhigender Eiszeit aus.
Aber vielleicht braucht es noch eine weitere Studie, und zwar wie’s bei Hitze mit dem Denken steht. Ob dann quasi die Neuronen und Synapsen zerschmelzen und man erst recht wieder blöd wird im Kopf.
Am besten, man macht selbst eine Studie. Diese Tage eignen sich gerade: Versuchen Sie 9876 x 54 – 3 hoch 2 kopfzurechnen, und zwar heute (kalt!) und kommende Woche (frühlingsheiß). Wenn es ihnen nicht gelingt, haben Sie den Beweis, dass Temperaturausschläge in die eine wie die andere Richtung nachteilig fürs Denken sind.
Oder, wie man früher, ganz ohne Studien, sagte: „Da friert einem ja das Hirn ein“ oder „Dich habens als Kind wohl zu heiß gebadet.“
andreas.schwarz@kurier.at
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