Verkleidung
Der Kalender will, dass heute Faschingshöhepunkt ist. „Gehen Sie an Fasching verkleidet ins Büro“ fragte dazu eine Zeitung online (bitte vielmals um Pardon!!), und 96 % sagten „Nein“. Dennoch sehen wir heute überall Matrosen und Pappnasen, weniger Cowboys und gar keine (pfui!) Indianer.
Dabei gäb’s so viele originelle Masken. Wer sich anpöbeln lassen will, geht als Donald Trump. Wer bekopfschüttelt werden will, geht als Walter ≠ Waltraud. Wer nicht erkannt werden mag, geht als Bundespräsidentschaftskandidat Hans Niessl.
Ein paar Glastränen auf die Wange, und man geht als Sharon Stone durch. Zwei Freunde können als Antipoden Einstein/Rapid-Ultra gehen.
Christian Kern geht als Andreas Babler (so ist er Chef, ohne es sein zu müssen). Zur Verkleidung als Christoph Wiederkehr reicht ein zerrissener Stowasser (wir erklären gerne, was das ist). Als grüne Spaßbremse zu gehen, ist schwer. Den Sebastian Kurz nimmt einem dafür jeder ab, weil der tritt eh überall auf. Nur als Herbert Kickl geht nicht – der ist auf die Tristesse des Aschermittwochjammerns fixiert.
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