Monarchen der Zukunft

Bei einigen royalen Nachkommen ist der Thron noch in weiter Ferne.
Lisbeth  Bischoff

Lisbeth Bischoff

Noch steht die Thronübernahme in weiter Ferne, handelt es sich doch um die drei jüngsten Thronfolger der Welt. Prinz Charles von Luxemburg wird am 10. Mai 2020 während des Corona-Lockdowns geboren. 

Charles Jean Philippe Joseph Marie Guillaume ist das erste Kind des heutigen Großherzogs Guillaume und seiner Frau Stéphanie. Die Thronübernahme erfolgt nicht automatisch. Erst wenn er die Volljährigkeit erreicht hat, wird er durch seinen Vater zum Erbgroßherzog ernannt.

Gyalsey (so der Titel für den Kronprinzen) Jigme Namgyel Wangchuk von Bhutan ist noch neun Jahre alt. Geboren wird er am 5. Februar 2016 als erstes Kind von König Jigme Khesar Namgyel Wangchuk und Königin Jetsun Pema. Er wird intensiv auf seine zukünftige Rolle vorbereitet. Er übt Repräsentationspflichten aus und begleitet seine Eltern bei Staatsbesuchen. Elf Jahre alt ist der Erbprinz von Monaco: Jacques Honoré Rainier Grimaldi kommt am 10. Dezember 2014 als Sohn von Fürst Albert II. und Fürstin Charlène auf die Welt.

Die Thronfolge nach der patrilinearen Primogenitur

Nachdem Fürst Albert lange unverheiratet bleibt, wird das Thronfolgeproblem im Jahr 2002 gelöst, indem die Verfassung dahingehend geändert wird, dass auch ein Sohn von Alberts Schwestern den Thron besteigen kann. Denn würde ein Thronfolger fehlen, fiele Monaco an Frankreich zurück. 

Alberts zwei unehelichen Kinder sind nicht erbberechtigt. Thronerben müssen in einer aufrechten Ehe gezeugt werden und katholisch sein. Durch die männliche Thronfolge hat Zwillingsschwester Gabriella das Nachsehen, obwohl sie zwei Minuten vor ihrem Bruder Jacques auf der Entbindungsstation des Princess Grace Hospital in Monaco das Licht der Welt erblickt.

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