Gibt es royale Mitwisser?
Ab morgen steht das norwegische Königshaus im Mittelpunkt des Medieninteresses. Dem von Kronprinzessin Mette-Marit in die Ehe mitgebrachten Sohn, Marius Borg Høiby, wird bis zum 13. März der Prozess gemacht.
Der 29-Jährige ist in 32 Punkten angeklagt, unter anderem wegen Vergewaltigung, Misshandlung in engen Beziehungen und Körperverletzung. Marius, der schon lange mit schweren Problemen zu kämpfen hat, wird nach seiner ersten Verhaftung im August 2024 nach einem nächtlichen Vorfall mit Körperverletzung und Sachbeschädigung an einer Frau in einer Wohnung in Oslo bekannt.
Marius wird am 13. Jänner 1997 im Aker Universitätskrankenhaus in Oslo geboren. Bei seiner Geburt sitzt sein Vater Morten Borg wegen drogenbezogener Gewalttaten im Gefängnis. Als sich seine Mutter in Kronprinz Haakon von Norwegen verliebt, wird das ausschweifende Leben der früheren Kellnerin zum Skandal aufgebauscht.
Der Verfall einer einst glücklichen Patchworkfamilie
Ich bin am 1. Dezember 2000 bei der Bekanntgabe der Verlobung der beiden im Rahmen einer Pressekonferenz im Königlichen Schloss ("Det kongelige slott") in Oslo. Mette-Marit tritt die Flucht nach vorne an: "Ich möchte zu meinem Vorleben Stellung nehmen. Ich verstehe, dass sich Leute Sorgen wegen meiner Vergangenheit machen. Ich hoffe, dass man mich als die Person sehen kann, die ich bin.“ Und Haakon ergänzt: „Ich habe ein ausgezeichnetes Verhältnis zu Mette-Marits Sohn Marius. Wir werden eine glückliche Familie sein."
Am 22. Februar erscheint das Buch "Außer Kontrolle: Die Akte Marius Borg Høiby. Skandale und Vertuschungen um Mette-Marits Sohn und das norwegische Königshaus|Der tiefe Fall von Kronprinz Haakons Stiefsohn."
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