Geboren als Zweitbesetzung

Genau wie ihr Onkel Prinz Harry, gilt auch Prinzessin Charlotte als "Reserve" für den Thron.
Lisbeth  Bischoff

Kenner der Royals machen sich jetzt schon Gedanken, welches Schicksal wohl die britische Prinzessin Charlotte treffen wird. Als Zweitgeborene von William, Herzog von Wales, und Catherine, Herzogin von Wales, steht sie in Dauer-Warteposition hinter ihrem Bruder Prinz George, dem zukünftigen Thronanwärter. 

Befürchtungen werden laut, dass die heutige 10-Jährige das Dasein in der zweiten Reihe nicht verkraftet. Vielleicht scheitert sie, innerhalb der Königsfamilie ihren Platz zu finden. Wie ihr Onkel Harry, der mit der Rolle als "Ersatz" für seinen Bruder William nicht zurechtkommt.

Denn wenn William als Thronfolger etwas zustößt, rückt Harry nach und sichert dadurch die Monarchie ab. Welche Schwierigkeiten Harry damit hat, erläutert er in seinem Buch "Spare": "Ich war der Schatten, die Unterstützung, der Plan B. Ich wurde auf die Welt gebracht, falls Will etwas zustößt. Ich sollte Backup leisten, ablenken, umleiten und – wenn es nötig ist – als Ersatz dienen... Das wurde mir von Anfang an ausdrücklich klargemacht und regelmäßig wiederholt."

Der undankbare zweite Platz in der Königsfamilie

Auch die jüngere Schwester ihrer Urgroßmutter Queen Elizabeth II., Prinzessin Margaret, lebte mit ihrer Rolle "nur die Schwester der Queen zu sein" mehr oder weniger schlecht. Allein durch ihre Eskapaden bekam sie große Aufmerksamkeit.

Ein Leben im Schatten ihres großen Bruders George wird es für Prinzessin Charlotte nicht spielen. Allein schon durch ihren Lebensstil wird sie von den internationalen Medien ins Rampenlicht gerückt. 

Ihrer Mutter Catherine als Modeikone zu folgen, erregt mit Sicherheit mehr Interesse als der Drill von George, dem zukünftigen Thronfolger.

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