Kolumnen
12/24/2021

Es ist angerichtet

Schon im England des 17. Jahrhunderts fanden Orgien statt, die am ersten Weihnachtstag begannen und bis zum Dreikönigstag dauerten

von Simone Hoepke

Pater Johannes ist ein Mann klarer Worte. „Wir fressen uns zu Tode“, sagte er gestern in einem Weihnachtsinterview. Da bleibt einem fast das Vanillekipferl im Hals stecken (und man lobpreist den selbst gebackenen Lebkuchen, der nur als Untersetzer für den wackeligen Tisch verwendet werden kann).

Weihnachten ist das Fest des Schenkens, die meisten bekommen alljährlich eine neue Kleidergröße. Das hat Tradition. Schon im England des 17. Jahrhunderts fanden Orgien statt, die am ersten Weihnachtstag begannen und bis zum Dreikönigstag dauerten. Bis die Puritaner kamen und die Völlerei und alles was damit zu tun hatte, verboten haben. Das war lange vor dem Brexit und dem drohenden Truthahnengpass am Heiligen Abend.

Wer es wieder nicht geschafft hat, rechtzeitig zum 24.12. alle Geschenke im Kasten zu haben, kann es mit den Russen halten. Und Weihnachten erst am 6. Jänner feiern. Verschafft 13 weitere Tage Vorbereitungszeit.

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