Das Ohr

Das Ohr
Warum das Ohr gerade in aller Munde ist, sozusagen
Andreas Schwarz

Andreas Schwarz

 

Dass dieser Platz hier im KURIER-internen Sprachgebrauch (und auf der Homepage) „Ohrwaschl“ genannt wird, wäre nicht weiter von Bedeutung – wenn das Außenohr an und für sich nicht gerade von größter Bedeutung wäre.

Es ist Ankerplatz für Sonnenbrillen im Haar und erfreut die Piercing-Industrie (dann aber nicht das Auge).

Wer seine Airpods gerade nicht verloren hat und/oder wichtig ist, trägt sie zum Telefonieren im Ohr.

Schon der Babyelefant hat relativ große Ohren (und die seines In-die-Welt-Setzers sind natürlich tabu).

Ohne Ohrwaschl hielte kein Nasen-Mund-Schutz!

Hätte Frau Krisper „Die geht mir aufs Ohr“ gesagt, ohne phonetisches sch, die Aufregung wäre gering. Ein Freund findet übrigens die Ohren ihrer Parteichefin aufregend.

Man kann mithin durchaus sagen, das Ohrwaschl ist beliebt. Was seine Autoren, jetzt sind wir wieder am Anfang, ohnehin täglich hoffen.

andreas.schwarz@kurier.at

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