© KURIER

Kolumnen
12/11/2020

Aus den Augen

Home office heißt jetzt schon "remote working" - und ist ein gefährlicher Corona-Folgeschaden

von Andreas Schwarz

 

Das blöde Virus hat gesundheitliche und andere ungute Symptome über uns gebracht. Ein besonders ungutes: Homeoffice, auch nach Lockdown 2!

Die Chefs suchen mittels Mail/Whatsapp/Telefon ihre Mitarbeiter, die sie ohnehin in der Hängematte wähnen; bei den Mitarbeitern krabbelt das Kleinkind über den Laptop, der Partner über die Nerven und der Grant über unverständige Chefs übers Gemüt. Dennoch versichert man einander hie und da via Teams oder Zoom, dass die alte zoomteamsfreie Normalität ein Segen wäre.

Daraus wird nichts. In einer Umfrage sagen zwei Drittel deutscher Finanzvorstände, sie wollen künftig mehr „Remote working“ (sie sagen nicht Homeoffice, weil da könnt’ ja jemand Bürokosten verlangen); und ein Drittel will mit Arbeit zu Hause künftig Bürofläche sparen.

Für alle, die sich im Homeoffice (zu) wohl fühlen: Aus den Augen ist der erste Schritt, aus dem Sinn der zweite. Brauchen wir nicht mehr der nächste. Corona-Spätfolgen.

eine Newsletter Anmeldung Platzhalter.

Wir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.

Jederzeit und überall top-informiert

Uneingeschränkten Zugang zu allen digitalen Inhalten von KURIER sichern: Plus Inhalte, ePaper, Online-Magazine und mehr. Jetzt KURIER Digital-Abo testen.