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Kolumnen
09/18/2021

5-G

Die gegenwärtigen G-Regeln klingen eher nach gestörten Handy-Verbindungen

von Andreas Schwarz

Damit uns notorische Impfgegner und Anhänger krauser Impfmythen nicht das (öffentliche) Leben vermasseln, hängt über ihnen das Damokles-G: erst 3-G (geimpft, genesen, getestet), dann 2-G und vielleicht 1-G, ohne geht nix mehr – und das ist gut so. Vielleicht lässt sich der eine oder andere so vom penetrant Kickln zum gesunden Jaukerl treiben.

Dummerweise gemahnt der Begriff 3-G ja eher an Funklöcher und stotternden Handyempfang, 2-G und 1-G klingen überhaupt wie Steinzeit. Man sollte daher mit 4-G werben: Gescheit Geimpfte genießen ganz zum Beispiel, geläuterte Geimpfte ginge auch; Geimpft, gerädert, gebeutelt, geschlaucht kommt nur im seltenen Fall von groben Impf-Nebenwirkungen zum Zug; für erfolgreich Umgestimmte aber gilt Gratis gestochen, gut gegangen oder ein einsichtig-fröhliches Genug gequengelt, gut gelaunt.

Am Ende steht dann die erfreuliche Steigerung 5-G: Großartig: Genug Geimpfte, Gesellschaft gerettet.

andreas.schwarz@kurier.at
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