Als würde es schneien ... ;)

© Heinz Wagner

Kiku
11/17/2019

Seifenblasen-„Doktor“ begeistert in der Manege

Dr. Bubbles „zaubert“ Millionen kleiner, aber auch wenige, riesige Seifenblasen im Zirkuszelt vor dem Wiener Prater.

von Heinz Wagner

Einen Stab mit Ring obendrauf eintauchen in die kleine Röhre mit Seifenwasser, rausziehen, reinblasen – Kugeln, die schweben und je nach Licht auch in unterschiedlichen, vor allem Regenbogenfarben schillern. Das sind Seifenblasen. Kaum wer ist nicht davon fasziniert.

Aber es geht noch besser. Bei so manchen Festen im Freien sind immer wieder Leute anzutreffen, die aus Schnüren gitterartige Gebilde in große Schüsseln mit spezieller Seifenlauge eintauchen – ein oder wenige große oder aber auch urviele kleine Seifenblasen schweben in Richtung Himmel – oder Boden.

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Und dann gibt es einige Künstlerinnen und Künstler, die viel und lange an verschiedenen „Tricks“ arbeiten, mit unterschiedlichen Seifenlaugen-Mischungen experimentieren – und noch mehr Staunen erzeugen. Einer davon ist Aramis Gehberger, der sich den Künstlernamen Dr. Bubbles (Blasen) gegeben hat. Seit gut zehn Jahren hat er so manches Kunststück entwickelt. Wenige riesige, hohe oder auch schmale meterlange Blasen, aber auch Millionen kleiner, als würde es total schneien lässt er derzeit in einem Zirkuszelt neben dem Planetarium, zwischen Riesenrad und Kaiserwiese im Wiener Prater durch die Manege fliegen.

So manche seiner Seifenblasen füllt er mit Theaterrauch, dann wieder setzt er eine Reihe von kleineren in eine große Bubble, seift seine Hände kräftig ein und braucht gar kein anderes Mittel als die seifigen Hände und Luft, um zwischen seinen Fingern die eine oder andere – sogar ziemlich große – Seifenblase hervor zu „zaubern“. Ungewöhnlich auch: In einer Reihe von ineinander verschachtelten Seifenblasen schafft Dr. Bubbles sogar die eine oder andere eckige Konstruktion bis hin zu einem Würfel – eigentlich etwas, das es von der Logik von Seifenblasen her gar nicht geben sollte ;)

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Techniker, fast Lehrer, Bubbles-Artist

Naja, mit Technik kennt sich der Seifenblasen-„Doktor“ aus. War er doch in seinem „früheren“ Leben Telefonanlagen-Techniker. Neben seiner Arbeit setzte er sich Abend für Abend einige Stunden in das TGM, machte berufsbegleitend eine HTL-Ausbildung und maturiert. Danach studierte er auf Lehramt die Gegenstände Deutsch, Philosophie und Psychologie. Das Schulsystem machte ihm dann aber keinen Spaß und er zog ein wenig durch die Welt auf der Suche nach Neuem. Und begegnete in Berlin dem Bubbles-Artisten „Peter Pan“. Die Kunst, aus einem derart dünnen, flüssigen, vergänglichen Material so zauberhafte Bilder und Welten entstehen zu lassen, die – wie alles leben, nur in dem Fall deutlich kürzer – vergänglich sind, ließ ihn nicht mehr los.

Aramis Gehberger experimentierte, schuf sich eigene Mixturen, wusste umzugehen, wenn die Luft am Auftrittsort zu trocken oder zu heiß war/ist, tüftelte an eigenen Tricks und hat sogar schon einen – von Guiness anerkannten – Weltrekord geschafft: Eine Kette von 13 Bubbles in einer großen Seifenblase. Damit übertraf er den vorherigen gleich um drei Blasen.

Am Ende seiner Show vor dem Eingang zum Wiener Prater lässt er sogar Kinder in einen Ring steigen und ruck-zuck stehen sie in einer hohen Seifenblase.

Follow@kikuheinz

Dr. Bubbles Bubbles-Show
Aramis Gehberger

Bis 24. November 2019
jeweils 15.30 Uhr
1020, Zirkuszelt neben dem Planetarium, vor dem Riesenrad, hinter der Kaiserwiese im Wiener Prater
Karten-Telefon: 0664 / 19 19 711

https://www.seifenblasen.at/

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