Die 3. Klassen der Floridsdorfer Mittelschule, mit Kinder-Krebshilfe-Logos

© Privat

Kiku
11/22/2019

Jugendliche sammelten Rekordsumme für Kinder-Krebshilfe

Rund 3000 Jugendliche aus der Ostregion sammelten insgesamt 82.000 Euro.

von Heinz Wagner

Allein 75 Jugendliche einer Schule in Wien-Floridsdorf konnten 3.774 Euro für die Kinder-Krebshilfe Wien/NÖ/Burgenland sammeln. Die Praxis-Mittelschule der katholischen Pädagogischen Hochschule Mayerweckstraße 1 beteiligt sich schon seit vielen Jahren an dieser Aktion. In diesem Jahr haben die Schülerinnen und Schüler der 3. Klassen einen neuen Rekord aufgestellt.

82.000 Euro für krebskranke Kinder und Jugendliche

Die diesjährige Straßensammlung der Kinder-Krebshilfe WIEN-NÖ-BGLD, an der rund 3.000 Schülerinnen und Schüler aus Wien, Niederösterreich und dem Burgenland teilnahmen, war ein voller Erfolg: Insgesamt konnten rund 82.000 Euro an Spendengelder lukriert werden – 36.826 Euro in Niederösterreich, 31.344 Euro in Wien und 14.218 Euro im Burgenland.

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Jahr der Achtsamkeit

Peter König, Schulleiter der Floridsdorfer Mittelschule freut sich: „Als Direktor bin ich den Kindern und Lehrenden sehr dankbar, dass sie so eifrig für einen guten Zweck aktiv waren. Unser Jahresschwerpunkt ist die Achtsamkeit. Ziel ist die Wahrnehmung der eigenen Bedürfnisse für Körper und Geist und dadurch die Empfindsamkeit für die Bedürfnisse von anderen Menschen, denen es momentan nicht gut geht. Gerade in diesem Schuljahr der ,Achtsamkeit‘ freue ich mich als Schulleiter über die solidarische Kraft der Jugendlichen meiner Schule. Den Eltern ein großes Dankeschön für die Unterstützung ihrer Kinder.“

Pflegedienste

Mit dem Betrag der diesjährigen Straßensammlung wird der „externe onkologische Pflegedienst“ – kurz EOP – unterstützt, wodurch eine spezielle Palliativ-Ausbildung aber auch weitere Fortbildungen, Supervisionen sowie Telefon- und Fahrtkosten finanziert werden können. „Chemo- und andere Therapien verlangen jungen Patienten und Patientinnen viel ab und lassen sie oft so geschwächt zurück, dass selbst harmlose Viren gefährlich werden können“, erklärt René Mulle, Obmann der Kinder-Krebshilfe WIEN-NÖ-BGLD.

„Jede Stunde und jeder Tag, die ein krebskrankes Kind zu Hause, im gewohnten Umfeld verbringen kann, ist ein wichtiger und positiver Beitrag, um ihm auf dem Genesungsweg Kraft und Zuversicht zu schenken. Die Hausbesuche unseres mobilen Betreuungsteams machen dies möglich.“

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Über die Kinder-Krebshilfe Wien-NÖ-Burgenland

Von betroffenen Müttern und Vätern im Jahr 1986 unter dem Namen „Elterninitiative“ als erster österreichischer Verein zur Hilfe bei Kinderkrebs gegründet, ist dessen oberstes Ziel, krebskranke Kinder und Jugendliche sowie deren Geschwister und Eltern in medizinischer, pflegerischer, sozialer, psychologischer und rechtlicher Hinsicht zu unterstützen. Die Kinder-Krebs-Hilfe WIEN-NÖ-BGLD finanziert Projekte wie die wichtigen Services EOP (externer onkologischer Pflegedienst) und EOPD (externer onkologischer psychologischer Dienst), das Nachhilfeprojekt „Lernblitz“, den ECDLComputerführerschein u.v.a. fast ausschließlich aus privaten Spendengeldern, Unterstützung durch Unternehmen, Mitgliedsbeiträgen, Benefizveranstaltungen, Erbschaften und zu einem geringen Teil aus Förderungen der öffentlichen Hand. Mehr Informationen finden Sie unter

https://kinderkrebshilfe.wien/

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