Noch nicht, aber bald
Wenn ich so nach links und rechts zu meinen Kolleginnen und Kollegen schaue, das flutscht. Der Neid könnte einen fressen. Die eine ist schon recht zügig mit dem Auto unterwegs, der andere würgt seine E-Gitarre und der dritte hat immerhin schon die Noten für sein Keyboard geliefert bekommen. Und ich? Naja, das Rad wäre ja da. Aber sonst ...
Erst hielt mich der Sturm davon ab, der mich am Ring beinahe vom Rad blies. Vielleicht haben es andere besser, die nicht so viel Windangriffsfläche bieten? Außerdem, so merkte ich, kommt er fast immer von vorn. Egal, wohin man fährt. Dann hat's geschneit. Und aus dem Schnee wurde Gatsch, zuletzt blieb nur der Streusplitt. Auch nicht ideal zum Radfahren. Und erst die Kälte. Ich hatte mir persönlich die Null-Grad-Grenze gesetzt. Wenn es in der Früh null, oder soll sein, minus 1 Grad hat, dann wird geradelt (es sei denn es stürmt oder schneit). Aber was war? Es hatte gleich sieben, acht, neun grad unter null. Da läuft die Nase, tränen die Augen und man hat das Gefühl, Eis auf den Wangen zu haben.
Deshalb hab ich beschlossen, ich geh erst einmal Skifahren.
Spott und Häme sind aber nicht angebracht. Das wird schon noch!
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