Genuss
22.06.2018

Zu echt zum Essen? Mexikanerin stellt Babys aus Gelatine her

Diese Babys kann man essen. © Bild: Screenshot: facebook.com/Yolymiriam

Die Figuren befinden sich unter einer Glocke aus Götterspeise und treffen nicht immer sofort auf Zustimmung.

Zum Anbeißen süß? Bei den fast schon zu realistischen Wackelpudding-Babys der Mexikanerin Yoly Navarro spalten sich die Meinungen. Navarro stellt Süßigkeiten aus Gelatine in Säuglingsform her.

Die Babys, die unter einer Glocke aus transparenter Götterspeise schlummern, tragen kleine blaue oder rosa Mützen und werden hauptsächlich für Baby-Partys von werdenden Müttern gekauft, den sogenannten Baby-Showers, wie Navarro erklärt. Die Preise für die Figuren in der Größe von kleinen Torten fangen bei 15 mexikanischen Pesos (0,64 Euro) pro Stück an.

Vor rund drei Jahren fing sie an, gemeinsam mit ihrer Mutter für das Familienunternehmen in Guadalajara im Bundesstaat Jalisco auch die Baby-Figuren aus  Gelatine herzustellen. Erst nur für Freunde, wie Navarro sagt, dann aber auch für Kunden. Neben den Törtchen gibt es auch größere Gelatine-Werke, die das Baby in einem Bauch zeigen. Je nach Kundenwunsch gestaltet Navarro dann das Umfeld und die Farben.

Kunden fühlen sich wie Kannibalen

Kleine Nachtische oder ganze Wackelpudding-Kuchen sind in Mexiko sehr beliebt. Es gibt sie an jeder Straßenecke oder im Supermarkt in verschiedenen Farben zu kaufen. Häufig sind sie mit Blumen oder Figuren verziert. Doch die Baby-Deko trifft nicht immer sofort auf Zustimmung, manche Kunden fühlten sich dabei wie Kannibalen.