Wein zum Wild

Welcher Wein passt zum Wildbret? Eine Frage, auf die es viele Antworten gibt. Frank Bläuel vom Tulbingerkogel kennt einige davon.

Wein zum Wild

Klare Angelegenheit, werden Sie jetzt denken: Rotwein. 

Aber das eine Wildbret schmeckt nicht wie das andere, die andere Sauce nicht wie die eine. 

Frank Bläuel zeigt anhand von vier Gerichten aus dem Tulbingerkogel im Wienerwald vor, wie man den passenden Wein zum Wild findet. 

Und dann machen wir uns noch grundsätzliche Gedanken zum Thema. Lassen Sie sich von den Empfehlungen inspirieren, aber versuchen Sie nicht, die gleichen Jahrgänge aufzutreiben. 

Im Bild: Reich sortiert - der Weinkeller des Tulbingerkogels, wo Weine lagern, die es sonst nirgendwo mehr gibt. Rehschlögel in leichter Rahmsauce mit Eierschwammerl, Serviettenknödel und  Kohlsprossen

Die mittlere Leichtigkeit dieses Wildgerichts, die milde Würze der Schwammerl und das Aroma der Kohlsprossen verlangen einen mittelschweren, nicht zu üppigen Rotwein. Einen solchen erzeugt Willi Bründlmayer in Langenlois. Die Empfehlung: ein 2001 „Vincent“ oder ein jüngerer Jahrgang vergleichbarer Herkunft.

Im Bild: Wildgericht, made by Tulbingerkogel. Zu Grillwürsten aus Wildfleisch mit weißem Kraut kann es dann auch ein Bier sein. 

Zum Carpaccio vom Reh passt wiederum hervorragend ein Pinot gris aus der Steiermark oder aus dem Friaul.
(KURIER.at / ar, pdr) Erstellt am
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