Genuss
29.09.2018

Schon gehört? Diese Begriffe kennen nur Kaffeeexperten

Warum der Kaffeegürtel nichts mit Mode zu tun hat und Dripster keine neue Datingapp ist.

Beim Kaffee trinken geht es zwar vorrangig um Genuss, hinter den Kulissen der gemütlichen Kaffeehäuser verwenden Experten wie Johannes Hornig aber ihren ganz eigenen Fachjargon. Zur Einstimmung auf den Tag des Kaffees am 1. Oktober erklären wir, was unter Cupping, Dripster, Tampen und dem Kaffeegürtel wirklich verstanden wird.

 Cupping

Zum Cupping kommt es nicht nach dem dritten Date sondern bei der Kaffeeverkostung: So wird die Kaffeebeurteilung genannt, wobei auf Merkmale wie Aroma, Geschmack, Abgang, Fruchtsäure, Körper, Balance, Süße, Gleichmäßigkeit und Klarheit geachtet wird. Der Kaffee wird dafür nicht getrunken, sondern geschlürft.

Kaffeegürtel

Damit wird kein essbares Modeaccessoire, sondern der feucht-trockene Landstreifen bezeichnet, in dem die wichtigsten Kaffee-Anbaugebiete der Welt liegen. Ganz genau befindet er sich zwischen dem 23. Grad nördlicher Breite und dem 25. Grad südlicher Breite rund um den Äquator.

Dripster

Tinder für Hipster? Nein: Ein Dripster wird zur Zubereitung von sogenanntem Cold Drip Kaffee verwendet. Dabei lässt man kaltes Wasser langsam auf das gemahlene Kaffeemehl tropfen. Das ist nichts für Spontane: Bis der Kaffee fertig ist, dauert es rund zwei Stunden.

Tampen

Er erinnert an einen Stempel und wird eigentlich auch so verwendet: Mit einem Tamper wird das Kaffeemehl im Brühsieb einer Siebträgermaschine angedrückt (empfohlen werden rund 20 kg Anpressdruck), um es gleichmäßig zu verteilen und zu verdichten. Dadurch soll das durchfließende Wasser den Kaffee möglichst gleichmäßig extrahieren.