Mutter Erde schmecken

Auf der Terra Madre geben sich Bauern und Produzenten aus Österreich, Italien, Deutschland, der Schweiz, Ungarns, Tschechiens und Rumäniens die Türklinke in die Hand.

Mutter Erde schmecken

Auf der Terra Madre im Wiener Rathaus begegnet man der Vielfalt des Essens, wie es nur in nicht-industrieller Produktion möglich ist.

Es folgen ein paar Highlights der Veranstaltung von Slow Food International. Schmecken mit allen Sinnen

So vielfältig die Erzeugnisse der Natur, so unterschiedlich die Art, diese wahrzunehmen und nach Aroma und Oberfläche zu berurteilen. Der Markt der Vielfalt

Bauern, Käsemacher, Winzer, Imker, Schinkenmacher, Schnapsbrenner und Schokoladenmacher laden ein zu Verkostung und Gespräch. Darunter bekannte Namen wie Gegenbauer (Essig), Thum (Schinken) oder Padget (Käse). Besonders interessant natürlich die Begegnung mit Neu-Entdeckungen. Erstmalig dabei in Wien sind ausgesuchte Produzenten aus den Nachbarländern. Lebensmittelhandwerker aus der Schweiz, Deutschland, Ungarn, Italien und Rumänien werden erwartet. Wann hatten Sie zuletzt „Kräuterpesto mit Schweineschmalz“ (Friaul) oder „Champagner-Bratbirne (Deutschland) ... oder auch „Schafskäse in Tannenrinde“ (Karpaten)? Parcours der Sinne

Den Inhalt einer Flasche mit den Ohren beurteilen? Spüren, ob in einer Box Reis oder Nudeln sind? Auf diesem Parcours sind alle Sinne gefordert. Damit sich der Geschmackssinn, so viel er auch zählt, nicht gar so wichtig vorkommt.

Im Bild:
Käsemanufaktur - Käse als lebendes Produkt verstehen lernt man unter anderem bei den Veranstaltungen von Slow Food. Die Schule des Geschmacks

Wie man an die Beurteilung  von – und an das Vergnügen an – Lebensmittel auch herangehen kann, lernen die Geschmacksschüler auf Veranstaltungen zum Thema Riechen, Schmecken, hören. 

Im Bild:
Roswitha Huber auf ihrer Rauriser Alm. In Wien bringt sie den Geschmacksschülern Wesentliches übers Brot backen bei. Die Produtzenten sind da, im Fach geübte Moderatoren ebenfalls. Besonders zu empfehlen: die Schule des Geschmacks für Kinder. Aber auch die erwachsenen Neugierigen kommen auf ihre Kosten. Die Zahl der Workshops und Präsentationen ist groß. Hier trifft ausgewählter Salat auf ausgewählten Essig, dort erfährt man über die Heurigenkultur der Wiener ... ... oder über die Herstellung von Honig. Jedes Bienenvolk produziert einen anderen Honig. Hätten Sie's gewußt? Öffnungszeiten: Do – Fr. 10:00 – 20:00 | Sa: 09.00 – 18:00

Für alle Events auf der Terra Madre Austria (mit Ausnahme der Schule des Geschmacks) ist der Eintritt frei! 

Der Markt der Vielfalt und der Parcours der Sinne sind ohne Anmeldung jederzeit während der Öffnungszeiten zugänglich.

Genaue Termine:

www.terramadre.at

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(KURIER.at) Erstellt am
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