Lokales: Backhendl in Gumpoldskirchen

Klostergasthaus Thallern: Früher Backhendlstation, jetzt erwachsenes Landgasthaus mit Weingut. Das Backhendl ist immer noch gut.

Auf nach Gumpoldskirchen ins Klostergasthaus Thallern

Vorm Klostergasthof Thallern drängen sich an den herbstlich schönen Wochenenden die Autos der Besucher. Sie finden hier heimische Küche zu volksnahen Preisen. Exzellente Suppen zum Beispiel. Gefiel ebenfalls sehr gut: eine wabbelige und zarte Sulz vom Tafelspitz mit Vogerlsalat und kräftig Kürbiskernöl. Und nun das famose Backhendl. Mit oder ohne Haut. Das ist die Frage. Der Kenner der Backhendlkultur bestellt mit. Der Schlankheitsnebbochant ohne. Der Kellner nickt dazu und man wird eine gewisse Zeit später sagen: das beste Backhendl der Welt. Oder fast. Übrigens: bestellen Sie Ihren Tisch in der Schank oder den alten Speiseräumen. Die neuen Zimmer wirken ein bisschen wie ein gediegener Speisesaal eines Pensionistenheimes. Höchst erfreulich: wie man weiß, liegt Thallern gleich bei Gumpoldskirchen. Hier machen sie brauchbaren bis sehr guten Wein. Wirklich sehr guten Wein keltern sie im Freigut Thallern selbst. Es wird nicht bei einer Flasche bleiben. Nicht das Besteck ist so klein, sondern die Cremeschnitte so groß. Was soll man sagen: wir haben nichts über gelassen. Schönes Ensemble mit Kirche ... (im Vorübergehen kann man ja dem Herrgott danken für die Erfindung der Panier und auch des Apotheker-Getränks Nuss-Schnaps) ... und einem Nebengebäude, in dem die Vinothek gebaut wurde. Wie gesagt: von den Weinen des Freiguts können viele kaum genug kriegen. Herrliche Beispiele einer neuen Weinkultur an der Südbahnstrecke. Lange genug stand die Gegend in den großen Schatten von Wachau, Krems, Steiermark & Co. www.klostergasthaus-thallern.at
(KU) Erstellt am
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