Salz & Pfeffer, Filippou

© gilbert novy

Sal & Pfeffer
03/31/2013

KONSTANTIN FILIPPOU

Florian Holzers wöchentliche Restaurantkritik aus dem Freizeit-Kurier

Es ist so weit. Konstantin Filippou hat Zeitpunkt und Standort seines neuen Restaurants ja einigermaßen geheim gehalten, aber jetzt ist offen, die Karten liegen auf dem Tisch und Folgendes kann man schon vor der Vorspeise sagen: Der junge Grazer ist nicht nur einer der interessantesten und kreativsten Köche des Landes, sondern auch der einzige der heimischen Top-Köche, der den Mut aufbrachte, ein eigenes Lokal zu machen. Bei dem seine Kreationen eindeutig im Mittelpunkt stehen, Design-mäßig herrscht elegante Sachlichkeit in Grau und Naturholz, die Vorspeisen-Station wurde in den Gastraum verlegt – um die Akribie mitzubekommen, mit der hier gearbeitet wird.

Es gibt zwei Menüs, die man vier- oder sechsgängig wählen kann, die Wahl fällt schwer, alles klingt so gut. Der Gang mit pochierten Austern in Gurke und Räucherforelle mit Estragon, Gurke und Algen zum Beispiel, wunderschön, serviert auf zwei Tellern, einer zarter, einer vehementer. Oder Bonito – als feine Tatar-Röllchen und gedünstet im Krustentierfond, mit Erdnüssen und Brioche-Bröseln. Oder die pochierte Makrele oder diese unglaubliche Kombination von Schweinebauch, Dotter und fünf verschiedenen Zwiebel-Variationen. Maximal!

Und: eine der interessantesten Weinkarten seit Langem.

Konstantin Filippou, Wien 1, Dominikanerbastei 17, ☎ 01/512 22 29, Mo-Fr 12-15, 18.30-24, www.konstantinfilippou.com

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