Genuss
18.06.2018

Warum der saure Radler immer beliebter wird

© Bild: Getty Images/izusek/iStockphoto

Erfrischend, anders - und gar nicht süß: Der klassische "Sommerspritzer" bekommt Konkurrenz.

Das Gesundheitsbewusstsein macht selbst vor Fußballfans nicht Halt: Bier und Chips sind seit jeher höchst beliebte Pausenverpflegung. Da kommt schon einiges zusammen, wenn täglich bis zu drei Spiele angesetzt sind. Deshalb wird  immer häufiger bevorzugt zu Gespritzem gegriffen - sogar beim Bier, auch wenn das Bier-Puristen ziemlich sauer aufstoßen wird. 

Es ist, wie es ist: Der klassische "Sommerspritzer" hat sein Bier-Pendant gefunden. Immer mehr Bierfans - nicht nur im Westen Österreichs - finden das erfrischender, als den süßen Radler, bei dem das Bier mit süßer Limonade gemischt wird. Manche Brauereien - zum Beispiel Mohren Bräu und Frastanzer Bier aus Vorarlberg oder Grieskirchner aus Oberösterreich - füllen den sauren Radler auch bereits in Flaschen ab.

Ideales Mischverhältnis

Wer lieber selber mischt, sollte auf die Mischung achten. Egal, ob Limonade oder Bier: Das ideale Mischverhältnis lautet 1 : 3 - zu einem Teil des Getränks kommen drei Teile Mineralwasser. Jene, die sich gewässertes Bier gar nicht vorstellen können, kann Maria Wakolbinger, Ernährungswissenschaftlerin am Zentrum für Public Health der Medizinischen Universität Wien, beruhigen. "Gewöhnt man sich an gespritzte Getränke, wird sich auch der Geschmack längerfristig umstellen." Positiver Nebeneffekt: Man spart Zucker und Kalorien.