Der Koch des Jahres wird vorgestellt

Bobby Bräuer wurde in der Sky Bar gekürt, Karl und Martina Hohenlohe sprachen lobende Worte und der neue Sky-Küchenchef Joachim Gradwohl lieferte eine Probe seines Könnens.

Der Gault Millau Koch des Jahres heißt Bobby Bräuer

Der Gault Millau Koch des Jahres, das ist keine Trophäe, die man kurz nach der Lehre erhält. Sie wird allgmein gerne als ein Höhepunkt in der Laufbahn eines Küchenchefs angesehen. Wer oben ist, muss auch oben geehrt werden.Der Preisträger wurde in der Skybar in Wien vorgestellt.

Und da war dann auch gleich eine der Fragen in der Pressekonferenz. Ein Deutscher als österreichischer Koch des Jahres. Ob er auch schon einmal mit dem gerne zitierten Neid der kochenden Kollegenschaft in Österreich Bekanntschaft geschlossen hätte. Er verneinte. Das kommt schon noch, meinte Herausgeber Karl Hohenlohe lächelnd.

Im Bild: Preisträger Bobby Bräuer mit Gault Millau Chefredakteurin Martina Hohenlohe. Und da war dann auch gleich eine der Fragen in der Pressekonferenz. Ein Deutscher als österreichischer Koch des Jahres. Ob er auch schon einmal mit dem gerne zitierten Neid der kochenden Kollegenschaft in Österreich Bekanntschaft geschlossen hätte. Er verneinte. Das kommt schon noch, meinte Herausgeber Karl Hohenlohe lächelnd.

Im Bild: Gault-Millau-Herausgeber Karl Hohenlohe und Agrana-Chef Johann Marihart. Martina Hohenlohe erzählte von der Welt, die Bobby Bräuer bei seinem Abgang aus Berlin eine ganze Seite gewidmet habe. Berlin wäre in Gefahr, seinen Ruf als gastronomische Top-Stadt zu verlieren, so die Zeitung damals. Ein schönes Kompliment für den Neo-Kitzbüheler. 

Im Bild: Joachim Gradwohls Küchencrew bereitet ein paar kleine Delikatessen vor. Das "Wir"-Wort fiel sehr oft. Bobby Bräuer betonte mehrmals, dass er sein Team nicht hinter seiner Auszeichnung verstecken wolle. Eigentlich wollte er ja studieren, dann arbeitete er als Barchef, das bringt soziale Kompezenz, die ihm jetzt als Leiter eines Gourmetrestaurants (und auch zuständig für die Gastronomie eines Spitzenhotels) nützlich sind.

Im Bild: Wo man Köche trifft, wird meistens auch gekocht. Als Bobby Bräuer damals nach Kitzbühel gekommen war, so erzählte er bei der Pressekonferenz, hat er sich gefragt, wer jetzt seine Gäste sein würden, ob es überhaupt jemanden interessieren würde, so ein Restaurant in Tirol. So ganz ohne Netzwerk und Bekannte weder in der Branche noch bei den Medien schien der Erfolg nicht als eine automatische Angelegenheit.

Im Bild: Eine Kreation Bobby Bräuers für die Geladenen zur Pressekonferenz. Die Frage taucht immer wieder auf, wenn es um die Köche an der Spitze geht: Wie weit muss man in einem Toprestaurant auf ausländische Produkte zurückgreifen? Bräuer: 70% von dem, was bei ihm auf dem Schneidebrett und in den Töpfen und Pfannen landet, stammt aus der Region. 

Im Bild: Joachim Gradwohl, Küchenchef in der demnächst zu eröffnenden Skybar, und Kollege und Freund Bobby Bräuer.

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(KURIER.at) Erstellt am
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