Budapests bestes Restaurant

Die östlichen Nachbarn holen kulinarisch auf: Der neue Gault Millau verlieh erstmals 3 Hauben und 18 Punkte in Budapest.

Das Costes: Budapests bestes Restaurant

In der schicksten Lokalmeile Budapests liegt das Restaurant Costes. Die Namensgleichheit mit dem legendären Pariser Hotel - kann sie Zufall sein? Der österreichische Gault Millau 2012 vergibt heuer 18 Punkte von 20 und 3 Hauben und stellt das Lokal damit auf eine Stufe mit den österreichischen Spitzenadressen von Landhaus Bacher bis Döllerer. Der portugiesische Küchenchef Miguel Rocha Viera sagt: "Keine Kompromisse" und legt sich damit die Latte hoch. Den Gästen kocht er am liebsten, was ihm gerade einfällt. Speisenkarte gibt es, aber am liebsten ist es dem Küchenchef, wenn sich die Gäste beim Menü in seine Hände begeben.

Im Bild: Krabbensalat "Die Entenleber schmilzt auf der Zunge", so die Tester.


Im Bild: Entenleberterrine Übers Ambiente liest man, es ließe sich darüber "trefflich streiten". Der Service? "Kompromisslos gut" (Zitat: Gault Millau). Die Kellner, mehrsprachig, servieren in "weißen Handschuhen." Hier ein Dessert, wie man es in vielen guten Restaurants der Welt - von Taubenkobel in Schützen bis Robuchon über das Pre Catelan in Paris - schon gegessen hat. Die Poire Helène (Birne Helene) auf budapestisch-modern. Geteilter Meinung kann man laut Gault Millau über die Weinkarte sein. Sie enthält nach Meinung der Tester zu viele Weine von weniger bekannten Gütern, die nicht jedermanns Sache sein würden. Auch der Michelin-Führer war vom Essen hier angetan und vergab einen Stern.l www.costes.hu
(kurier) Erstellt am
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