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© Glacier Express

freizeit Reise
08/21/2020

Dieser Zug fährt über 291 Brücken: Glacier Express wird 90

Die Schweizer Traditionsbahn, liebevoll der "langsamste Schnellzug der Welt" genannt, feiert Jubiläum.

Auf seiner Fahrt von St. Moritz nach Zermatt überquert der langsamste Schnellzug der Welt 291 Brücken, durchfährt 91 Tunnels und meistert einen Höhenunterschied von 1.500 Metern. Wie schon im Gründungsjahr 1930 präsentiert sich auf der achtstündigen Fahrt die Schweizer Bergwelt von ihrer eindrücklichsten Seite. Dabei erleben die Gäste Highlights wie das Solis- und Landwasserviadukt, die „Grand Canyon der Schweiz“ genannte Rheinschlucht oder den Oberalppass auf einer Höhe von über 2.000 Metern.

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Vor genau 90 Jahren, „konnte die Jungfernfahrt des ersten durchgehenden Schnellzuges von St. Moritz nach Zermatt, des verheißungsvollen Glacier Express, gefeiert werden“ heißt es im Geschäftsbericht der Rhätischen Bahn (RhB) aus dem Jahr 1930.  Die Fahrzeit zwischen Zermatt und St. Moritz betrug damals knapp 11 Stunden, weshalb der Glacier Express zu seinem Spitznamen „langsamster Schnellzug der Welt“ kam.

 

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Vom Berninamassiv zum Matterhorn

Seither führt die Strecke durch die drei Kantone Wallis, Uri und Graubünden. Harmonisch fügt sich besondes ein 60 Kilometer lange Abschnitt mit Viadukten und Kehrtunnel in die wilde Landschaft ein und stellt ein Paradestück der Bahnpionierzeit dar. Durch die Rheinschlucht, den Grand Canyon der Schweiz, geht es anschließend weiter Richtung Chur. Von hier aus schlängelt sich der Glacier Express durch die Rheinschlucht Richtung Surselva. Ab Disentis führt die Reise über den Oberalppass bis auf 2.033 Meter Höhe, wo der Zug den Blick auf den Oberalpsee und die umliegende Gebirgslandschaft freigibt. Über das Wallis geht es bergab über Andermatt und Fiesch bevor in Zermatt das eigentliche Wahrzeichen wartet: das Matterhorn.

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Upgrade

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