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freizeit
09/11/2014

Om ... Balance mit Stil

Yoga in seinen verschiedenen Spielarten ist DER Fitnesstrend des Jahres. Die freizeit erklärt die wichtigsten Varianten und zeigt, in welchen Outfits es sich jetzt ganz besonders schön schwitzen lässt!

von Florentina Welley

Es gibt kaum mehr einen Prominenten, der es nicht tut: Ob Brad Pitt und Angelina Jolie, Ashton Kutcher, Miley Cyrus oder Will Smith, keiner, der in der Glamourwelt etwas auf sich hält, möchte auf seinen morgendlichen „Sonnengruß“ oder eine regelmäßige Einheit „Power-Yoga“ verzichten. Immerhin gilt die Mischung aus Körpertraining, geistiger Verinnerlichung und seelischer Kräftigung als Allzweckwaffe gegen sehr viele verschiedene Leiden. Allerdings: Yoga ist nicht gleich Yoga!

Immer mehr Strömungen, Varianten und Yoga-Lehren buhlen um die Aufmerksamkeit der bewegungs- wie erleuchtungswilligen Menschheit. Deshalb erklärt die die aktuell wichtigsten Yogatrends, sagt weshalb dieser Fitnesstrend so gesund ist und zeigt, in welchen Outfits es sich im Yogastudio derzeit ganz besonders chic schwitzen lässt!

Modernes Yoga umfasst heute eine Reihe geistiger, seelischer und körperlicher Übungen, Asanas genannt, die dank aktueller neurowissenschaftlicher Erkenntnisse auch vermehrt im medizinischen Bereich zur Schmerzbekämpfung eingesetzt werden können. Die Forscher entdeckten auch, dass positives Denken, Yoga und Meditation im Zusammenspiel sogar die Biologie unseres Körpers verändern können.
Die Wurzeln der Yoga-Philosophie liegen im Hinduismus und Buddhismus. Die indische Yoga-Lehre wurde früher mündlich weitergegeben. Ziel war, mittels Meditation höhere Einsichten bzw. Erleuchtung zu erlangen und eine Einheit zwischen Körper, Geist und Seele herbeizuführen. Wer mit derart esoterischen Zugängen allerdings eher weniger am Hut hat, der kann heute auch die praktischen Yoga-Elemente, das sogenannte Hatha-Yoga, in vielen Studios ausprobieren. Die Übungen sind aktueller denn je und vereinen Meditation im Lotossitz mit kraftvollen Workouts.

Dass Yoga boomt und zahlreiche Kurse, von Lach- über Power- bis Bikram-Yoga, ausgebucht sind, liegt nicht zuletzt an den vielfältigen Wirkweisen dieser Art der Körper- und Geistesertüchtigung. Yoga ist gesund, Schmerzen können dadurch mittels Gedankentraining reduziert werden, muskuläre Verspannungen werden gelöst, die Konzentrationsfähigkeit wird gesteigert und die Organe sowie das Nervensystem werden angeregt. Ein weiterer Aspekt für den anhaltenden Yoga-Trend: Die jahrtausendealte Lehre wird heute in modernsten Studios in Form von ansprechendem Entertainment-Unterricht weitergegeben – so wie ihn etwa Barbara Rappauer exerziert. Die Trainerin brachte als Erste das in Los Angeles extrem angesagte Poweryoga nach Wien, das den Körper stärken, entgiften und straffen soll. Ihre Ausbildung machte Rappauer bei Bryan Kest, dem Begründer von Poweryoga und Trainer zahlreicher Hollywoodstars. „Poweryoga ist das ideale Workout nach der Arbeit“, sagt die Trainerin. „Wenn die Endorphine erst einmal fließen, fühlt man sich wie auf einem Yoga-High“, sagt die Kärntnerin.

Eine weitere Yoga-Pionierin ist Katharina Wogrolly. Die Wienerin gründete 2004 das erste Bikram-Yoga-College. „Ich praktizierte viele Jahre lang Ashtanga-Yoga und Vinyasa-Flow, aber erst Bikram-Yoga überzeugte mich“, sagt sie. „Es ist ein körperlich forderndes Yoga, das alle Sinne anspricht“, sagt die studierte Theaterwissenschaftlerin. Erst vor Kurzem absolvierte sie wieder ein Hatha-Yoga-Teacher-Training in Amsterdam, um auf dem Laufenden zu bleiben. Ihre Ausbildung schloss sie in Los Angeles ab und unterrichtet seitdem in New York, Hamburg, Budapest und Wien. Wogrolly: „Egal wie untrainiert oder müde man ist, nach einer Bikram-Stunde geht’s einem immer besser!“ Na, wenn das kein Versprechen ist!

Trend Poweryoga

Yogini Barbara Rappauer zeigt’s vor: Poweryoga will den Einklang von Körper, Geist und Seele mittels bewusstem Umgang mit der Atmung herstellen. Ziel: Den Geist beruhigen, Kraft, Balance und Konzentration aufbauen und den Körper entgiften.

Der richtige Look beim Yoga: Ketten, Gürtel, Ringe und Schmuck ablegen, Schuhe ausziehen, bequeme Hose und Shirt anziehen. Kapuzenshirts können bei bestimmten Übungen eher hinderlich sein als bequem – etwa beim Kopfstand. Also lieber darauf verzichten. Weiche Unterlage, am besten eine Yoga-Matte vorbereiten. Und: Niemals mit vollem Magen trainieren!

Poweryoga-Kurse: 8 Einheiten zu je 75 Minuten, 140 €, poweryoga-vienna.at

Die wichtigsten Yoga-Trends im Überblick

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