Einfache Sprache
20.12.2018

Wie man Streit in der Familie zu Weihnachten verhindert

Expertin Patrica Göttersdorfer gibt Tipps, wie man zu Weihnachten in der Familie Streit vermeidet.

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Expertin Patrica Göttersdorfer gibt vor Weihnachten Tipps,
wie man Familien-Streit vermeiden kann.

Göttersdorfer meint, dass Streit eine Möglichkeit ist,
um Unzufriedenheit loszuwerden.
Deshalb sollte man Unzufriedenheit vermeiden.
Es ist für die Expertin das Wichtigste,
zu Weihnachten den Druck wegzunehmen.
Göttersdorfer findet, dass „perfekt sein“ zu Weihnachten
nicht wichtig ist.
Sie sagt auch, dass man nicht versuchen soll,
zu Weihnachten seiner Familie alles recht zu machen.
Sie meint, dass dies nämlich nicht gelingen wird.
Man kann es nicht jedem recht machen.
Göttersdorfer findet es wichtig, dass man mit den Familienmitgliedern
spricht, wie sie Weihnachten und die Feiertage verbringen wollen.

Die Expertin findet auch, dass man die Aufgaben zu Weihnachten
am besten verteilt, damit es ein gemeinsamer Erfolg wird.
Göttersdorfer findet es wichtig dabei,
dass man eine Aufgabe freiwillig macht.
Wenn man zu einer Aufgabe gezwungen wird,
sorgt das für eine schlechte Stimmung.

Eltern sollten auch verstehen,
wenn Jugendliche andere Wünsche haben als früher.
Sie sollten sich mit ihren Kindern absprechen,
was sie möchten und sich gemeinsam einigen.

Expertin Patrica Göttersdorfer erklärt, dass junge Familien
oft gestresst sind, weil sie entscheiden müssen,
mit welchen Großeltern sie wann und wie feiern wollen.
Göttersdorfer rät, dass man die Feiern mit den Großeltern
auf verschiedene Tage verteilt.
Um Streit zu vermeiden, sollte man beide Großeltern
gleich behandeln.

Expertin Göttersdorfer findet es wichtig,
dass man sich auch aus dem Weg gehen kann,
wenn man von jemandem genervt ist.

Sie sagt auch, dass man zu Weihnachten nicht ständig
zusammen sein muss.
Die Expertin rät, Spiele vorzubereiten,
weil durch Langweile auch Streit entstehen kann.
Man kann auch gemeinsam in den Tiergarten gehen.

Wenn man an Weihnachten streitet, rät Göttersdorfer dazu,
dass man sagt: „Du, das überfordert mich gerade“,
statt dem anderen Vorwürfe zu machen.
Die anderen Familienmitglieder sollten sich nicht
in den Streit einmischen oder versuchen, ihn zu schlichten.
Die Expertin findet, dass es einfacher ist,
den anderen zu fragen, ob man den Streit auf nach
den Weihnachts-Feiertagen verschieben kann.
Am besten ist es, wenn man gleich einen Termin
für das Streit-Gespräch vereinbart.
Ein guter Streit braucht nämlich den richtigen Zeitpunkt und
auch eine gute Vorbereitung.