Einfache Sprache
26.07.2018

Waldbrände in Griechenland fordern mindestens 50 Todesopfer

Bei Waldbränden in Griechenland sind viele Menschen ums Leben gekommen und viele Menschen wurden verletzt.

Link zum Original-KURIER-Artikel

Bei Waldbränden in der Nähe der griechischen Hauptstadt Athen
sind mindestens 50 Menschen getötet worden.
Mehr als 150 Menschen wurden verletzt.
Fischer und die Küstenwache brachten mehr als 700 Menschen
in Sicherheit, die an Stränden Schutz vor den Flammen gesucht hatten.

In Griechenland ist es im Moment sehr heiß.
Die Löscharbeiten werden auch durch
starke Winde und durch die Dunkelheit erschwert.

Das griechische Fernsehen berichtete, dass mehrere 1000 Menschen
im Freien, in Autos und in Sporthallen übernachteten.
Im Osten von Athen wurden mehr als 200 Häuser beschädigt.
In einigen Gebieten von Griechenland funktionierten der Strom,
das Telefon und das Internet nicht.

Im Großraum von Athen wurde der Ausnahmezustand ausgerufen.
Ausnahmezustand bedeutet, dass ein Land in einer Ausnahme-Lage,
wie zum Beispiel bei einem schweren Unwetter oder einem Terrorangriff,
nach eigenen Regeln für Notfälle handelt.

Alexis Tsipras ist der griechische Regierungschef.
Tsipras meinte, dass seine Gedanken
bei den Menschen und den Einsatzkräften sind.
Er vermutet, dass das Feuer absichtlich gelegt worden sein könnte.

Tsipras veranlasste, dass Feuerwehren aus anderen Gebieten und
das Militär die Löscharbeiten in Athen unterstützen sollen.

Eine Sprecherin der Feuerwehr sagte, dass Griechenland
auch andere EU-Länder um Hilfe bei den Löscharbeiten gebeten hat.
Die EU ist eine Gruppe von 28 Ländern in Europa,
die zusammenarbeitet.

In Griechenland gibt es immer wieder schwere Waldbrände.