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18.05.2018

Schönbrunn: Nachwuchs bei den Felsenpinguinen

Im April sind im Tiergarten Schönbrunn 9 Felsenpinguine auf die Welt gekommen. 6 kleine Pinguine kann man schon beobachten.

Link zum Original-KURIER-Artikel

Im Tiergarten Schönbrunn sind Mitte April
9 Felsenpinguine auf die Welt gekommen.
6 von 9 Pinguinen kann man schon beobachten.
Die 3 Jüngsten kann man noch nicht beobachten.

In keinem anderen Zoo auf der Welt
gibt es so viel Nachwuchs von der
bedrohten Tierart wie in Schönbrunn.
Die Küken werden von ihren Eltern
so lange großgezogen,
bis sie das Nest verlassen möchten.
Dann übernehmen die Tierpfleger die Versorgung.
Dreimal am Tag werden die Küken mit Fisch gefüttert.
Es wird auch kontrolliert,
ob sie schon zugenommen haben.

Der Abteilungsleiter von Schönbrunn sagt,
dass der nördliche Felsenpinguin
auf einer Inselgruppe im südlichen Atlantik lebt.
Auf der Welt werden zu viele Fische
gefangen, deswegen fehlt dem
Felsenpinguin in der Natur das Futter.
Die Zucht der Tiere in Zoos ist sehr wichtig,
damit sie nicht aussterben.
Dank der jahrelangen Erfahrung der Tierpfleger
wachsen auch schwächere Küken gut auf.
Die Tierpfleger kümmern sich auch um Küken,
deren Eltern noch unerfahren sind.

Dagmar Schratter ist die Direktorin vom
Tiergarten Schönbrunn.
Sie sagt, dass mit 40 erwachsenen
Tieren in Schönbrunn die größte
Felsenpinguin-Gruppe lebt.
Der Tiergarten Schönbrunn
möchte diese Pinguin-Art erhalten.